Lesetipp

Detektivgeschichten für und mit Mädchen

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Schwarzenbek (cus). "Ich mag die drei Ausrufezeichen, weil es Mädchen sind", sagt Lea Schmidtke. Die zehnjährige Gymnasiastin hat den Roman "Beutejagd am Geistersee" im Rahmen des Sommerleseclubs der Stadtbücherei in wenigen Tagen verschlungen.

"Mädchen können genauso Detektiv spielen, wie Jungs", erklärt die junge Kollowerin voller Überzeugung. Der Vorteil der Reihe "Die drei !!!" liegt für Lea klar auf der Hand: "Es sind spannende Geschichten und es geht immer auch um die Liebe."

Nach Vorbild der Reihe "Die drei Fragezeichen" wurde im Jahr 2006 die Detektivserie speziell für Mädchen ins Leben gerufen. Vier Autorinnen schreiben für die Buchserie, die sich am Vorbild der drei Fragezeichen orientiert: Die drei Hauptcharaktere Kim Jülich, Franziska Winkler (Franzi) und Marie Grevenbroich sind deren weibliche Pendants. Während die Jungen-Serie im Großraum Los Angeles spielt, lösen die Mädchen ihre Fälle in Deutschland. Von der Serie sind bisher 27 Bände erschienen.

Band 20 spielt an einem Geistersee: "Bei Kims Patentante hat ein Unbekannter den Gartenschuppen aufgebrochen, aber es wurde nichts gestohlen", fasst Lea den Inhalt zusammen: "Kim, Franzi und Marie kommt das verdächtig vor und bei ihrer Spurensuche entdecken sie ein Geheimnis. Der Mann von Kims Patentante hatte einst eine Bank beraubt und nach der Scheidung von seiner Frau Selbstmord begangen. Sein damaliger Komplize sucht nun offenbar nach der Beute." Ob am Ende alles gut wird und welches der drei Mädchen sich am Ende mit ihrem Freund versöhnt, hat Lea nicht verraten: Das kann jedes Mädchen selber nachlesen. Lea: "Das Buch ist für Mädchen ab 10 Jahre, man kann es aber auch schon mit 8 oder 9 Jahren lesen."

* Der Ferienleseclub in der Stadtbücherei ist am 1. Juli gestartet. Alle teilnehmenden Kinder haben ein Logbuch erhalten, in dem die von ihnen durchgelesenen Bücher aufgelistet sind. Lea hat das Buch nicht nur so aufmerksam durchgeschmökert, weil es spannend ist, sondern auch weil sie den Inhalt vor der Rückgabe nacherzählen muss. Nur wer ein Buch wirklich gelesen hat, erhält einen Stempel und am Ende ein Zertifikat für den Deutschunterricht.