Theater

Sascha: Hilferuf eines misshandelten Kindes

Schwarzenbek (sh). Die Geschichte ist verstörend und lehrreich zugleich: Das bereits an mehreren Orten des Kreises erfolgreiche Theaterstück "Sascha - und wie es sonst noch weitergehen könnte" wird im Rahmen des Präventionsprojektes gegen sexuellen Missbrauch "sicher, stark und selbstbewusst" an der Friedrich-Wilhelm-Compe-Schule gezeigt.

Der Vorhang hebt sich morgen um 20 Uhr an der Breslauer Straße 2.

Alle Interessierten sind zu dem Informationsabend eingeladen. Der Eintritt kostet drei Euro. Das Theaterstück "Sascha" des Holzwurm-Theaters Winsen/Luhe thematisiert den sexuellen Missbrauch an einem Jungen. Es richtet sich an Kinder ab acht Jahren und Erwachsene gleichermaßen. Sascha wird von seinem Onkel in steigendem Maße körperlich bedrängt.

Er versucht sich auf seine Art mitzuteilen, wird aber durch seine Bezugspersonen zunächst nicht verstanden. Sascha wird einsam. In einem Gefühlschaos - von Unsicherheit, Scham und Schuldgefühlen geprägt - spitzt sich die bedrückende Situation für Sascha immer weiter zu.

Durch sein verändertes Verhalten und seine versteckten Hilferufe wird seine Umwelt hellhörig und Sascha wird geholfen. Das Stück wird inszeniert in einer Mischform aus Figurentheater und offenen Dialog des Erzählers mit den Zuschauern.

Im Anschluss an die Aufführung stehen mit Nina Schwampe und Christina Koch von der Kriminalpolizei Geesthacht, Renate Ziegenhals von der Erziehungsberatung sowie Anja Gammelien und Andreas Caesar vom Allgemeinen Sozialen Dienst des Kreises kompetente Gesprächspartner für eine Diskussion zur Verfügung. Moderiert wird die Veranstaltung von Birgit Maschke, Fachstelle Kinderschutz.