Gaudimax-Turnier

Maximaler Spaß mit Kult-Faktor

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Timo Jann

Schwarzenbek. Volles Haus in der Sporthalle an der Buschkoppel: Mehr als 300 Zuschauer feuerten am Sonnabend begeistert die knapp 70 Freizeitsportler der sechs Teams beim großen Gaudimax-Turnier an.

"Es ist klasse, was für eine tolle Stimmung hier herrscht", freute sich Hans-Jürgen Stribrny, Vorsitzender des Fördervereins für den Handball in Schwarzenbek. Der Verein hat das Turnier zum 17. Mal organisiert.

Bis zu zwölf Mitglieder hatten die Mannschaften der Kreissparkasse, des Ortsvereins vom Deutschen Roten Kreuz, der Stadtverwaltung, der Wirtschaftlichen Vereinigung, einem gemischten Team aus Handballern sowie von der Firma Fette am Start.

Wie immer stand der Spaß beim Gaudimax-Turnier an der Buschkoppel im Vordergrund, getreu dem Motto "Viel Gaudi, maximaler Spaß". " Dieses Turnier hat in Schwarzenbek schon Kult-Status", lobte Bürgermeister Frank Ruppert. Er selbst war diesmal nicht aktiv auf dem Spielfeld dabei: "Dafür bin ich langsam zu alt", sagte er. " Außerdem haben wir junge Auszubildende, die sich hier ganz gut schlagen" , beobachtete er von der Tribüne aus. Die war schnell mit Schaulustigen und Fans gefüllt.

Beim Völkerball sowie bei lustigen Spieleinlagen gaben die Freizeitsportler alles. Etwa beim Spiel mit Stühlen. Dabei mussten jeweils sechs Mitspieler je Team auf einem Stuhl stehen, den siebten Stuhl einer Reihe durchreichen und sich dann selbst an den Mitspielern vorbei auf den freien Platz balancieren. Sehr zur Belustigung der Zuschauer ging da das eine oder andere schief. Und auch die Kostümierung mit selbst genähten Nachthemden und Perücken machte den Zuschauern in einer anderen Spielrunde in der Sporthalle viel Spaß.

Gerd Zawidzki, der Vorsitzende der Handballabteilung des TSV Schwarzenbek, moderierte die Spiele. "Es ist klasse, welche Unterstützung uns die Menschen durch ihre Teilnahme und als Zuschauer hier geben. So ist es uns durch die Einnahmen möglich, auf eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zu verzichten", berichtete Zawidzki. Vor allem Jugendmannschaften werden durch die Einnahmen des Gaudimax-Turniers finanziell unterstützt.

Bei einer Tombola wurden wertvolle Preise verlost, und in einem kleinen Café konnten sich Spieler und Besucher stärken. Hexe Akiwa schminkte Kinder und frisierte ihnen kunstvoll die Haare.

"Der Handball in Schwarzenbek erlebt zurzeit einen wahren Boom. Innerhalb eines Jahres haben wir unsere Mitgliederzahl um 80 auf mehr als 300 gesteigert", erklärte Zawidzki.

Den Gaudimax-Turniersieg sicherte sich die Mannschaft vom DRK vor den Handballern und der Kreissparkasse. 2010 soll es eine Neuauflage geben.