Geesthacht

„Schnelle Steffi“ verrät heiß begehrte Blitzrezepte

| Lesedauer: 4 Minuten
Denise Ariaane Funke
Foodbloggerin Stephanie Kreitlow aus Geesthacht hat Erfolg mit Blitzrezepten für die Mittagspause

Foodbloggerin Stephanie Kreitlow aus Geesthacht hat Erfolg mit Blitzrezepten für die Mittagspause

Foto: Ariaane D. Funke

Stephanie Kreitlow kreiert Mittagessen, die schnell zubereitet sind. Das kommt an. 8000 Kochlustige folgen ihr auf Instagram schon.

Geesthacht. Schnell, schneller, Steffi! Stephanie Kreitlow kommt gerade als Foodbloggerin groß heraus – denn niemand zaubert so hurtig ein Essen für die Mittagspause auf den Tisch wie die Geesthachterin. Ihre Einpersonen-Rezepte zum Nachkochen sind auf dem Internetportal Instagram heiß begehrt. „Schnelle Steffi“ wird die Geesthachterin von ihren Followern häufig genannt. Das kommt nicht von ungefähr. Viele der köstlichen Mahlzeiten brauchen nicht mal 30 Minuten vom Kochtopf auf den Teller – Blitzrezepte eben.

Blitzrezepte: Die Idee kam der „schnellen Steffi“ durch das Homeoffice

Für Stephanie Kreitlow hat alles mit dem Lockdown begonnen. Wie viele andere auch, musste sie sich fortan nicht wie gewohnt auf den Weg machen zur Arbeit in Hamburg. Ihre Tätigkeiten als Sekretärin für die Otto Group in Barmbek Nord erledige sie zunächst im Homeoffice.

Und da die 51-Jährige somit nicht wie sonst in der Kantine des Otto Konzerns zu Mittag essen konnte, bereitete sie sich für ihre Mittagspausen selbst Gerichte zu. Wichtig war natürlich, dass die Mahlzeit schnell auf den Teller kommt, aber auch, dass die Zutaten aus der Region stammen und dass das Essen abwechslungsreich ist.

Kochideen postet Stephanie Kreitlow mit Fotos auf Instagram

Um Freunde und Verwandte mit ähnlichen Bedürfnissen an ihren Kochkünsten teilhaben zu lassen, postete sie einige der Essen im März 2020 auf Instagram. Damit hatte sie einen Nerv getroffen, die Koch-Impulse kamen außerordentlich gut an – nicht nur bei den Freunden. Immer öfter wurde sie nach den Rezepten gefragt. Ab April 2020 stellte die Geesthachterin die Fotos daher zusammen mit den Kochanleitungen und ein paar persönlichen Tipps ins Netz. Ob Shakshuka mit Paprika und Tomaten, italienischer grüner Bohnen Salat – der in knapp 30 Minuten auf dem Teller ist – oder Kabeljau in Parmesan-Eihülle: Die im wahrsten Sinne „flotten Gerichte“, kamen bei immer mehr Menschen an. Inzwischen folgen knapp 8000 Kochlustige ihrem Blog, der bei Instagram unter „Steph_krei.cooks“ zu finden ist.

Heute, 28 Monate nach dem Start, hat die leidenschaftliche Hobbyköchin über 750 Fotos mit Rezepten gepostet. Ständig kommen Menschen hinzu, die sich durch ihre Kochideen inspirieren lassen. Mittlerweile verbringt Stephanie Kreitlow nur noch drei Tage im Homeoffice, an zwei Tagen ist sie wieder in ihrer Firma. Ihre Follower versorgt sie aber nach wie vor regelmäßig mit Kochideen für schnelle Gerichte.

Und wer noch nicht weiß, was es heute geben soll, für den gibt es hier ein Rezept zum Nachkochen.

Glasnudelsalat in zwölf Minuten

Der Glasnudelsalat mit Erdnüssen ist machbar innerhalb von zwölf Minuten: Glasnudeln, 1 Spitzkohl, 1 rote Paprika, 3 Wurzeln, 6 Radieschen, 1 Frühlingszwiebel, 1 Stück Ingwer und 1 Zehe Knoblauch, asiatische Gewürzzubereitung wie 5-Gewürze­pulver und etwas Sojasauce, Limetten- und Agavendicksaft, Erdnüsse und Koriander. Die Zutaten klein schneiden und in einen Wok geben. Gemüse in Sesamöl anschwitzen und mit etwas Gemüsebrühe (50 ml) ablöschen und kurz köcheln lassen. Das Gemüse mit 5-Gewürze­pulver und etwas Sojasauce abschmecken, für die feine Säure und Süße je nach Geschmack noch etwas Limetten- und Agavendicksaft dazugeben. Die Glasnudeln werden nebenbei nach Packungsanweisung gegart (nicht kochen, sie ziehen 3 Minuten) und untergehoben. Zum Schluss die Erdnüsse und Koriander zum Garnieren dazugeben. Den Glasnudelsalat bereitet die Geesthachterin gerne zu, da er nicht schwer im Magen liegt und viele Geschmackskomponenten hat wie die Süße des Agavendicksaftes, die Säure der Limette und den salzig-knackigen Kick der Erdnüsse.

( daf )

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