Geesthacht

Vier Jahrzehnte im Dienst als „grüne Hand der Stadt“

Katja Paletta feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung in Geesthacht. Bürgermeister Olaf Schulze überreicht Blumen

Katja Paletta feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung in Geesthacht. Bürgermeister Olaf Schulze überreicht Blumen

Foto: Dirk Palapies

Katja Paletta bepflanzt Kübel in der Innenstadt mit Blumen. Schon ihre Großmutter hatte früher als Gärtnerin gearbeitet.

Geesthacht. Ihr Wirken ist in der Stadt nicht zu übersehen: Katja Paletta (59), die Frau mit dem „grünen Daumen“ vom städtischen Bauhof, feierte mit 16 Kollegen jetzt ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. 1980 hat die Geesthachterin ihre Laufbahn bei der Stadtverwaltung begonnen, davon 18 Jahre lang bis zur Schließung im Gewächshaus am Höchelsberg.

„Frau Paletta ist seit 2015 Saisonkraft, die deshalb fehlenden Monate wurden hintendrauf gerechnet. Deshalb die krumme Jahreszahl“, erklärt Bürgermeister Olaf Schulz, warum das runde Jubiläum erst 2021 anfiel. „Sie ist die ,grüne Hand’ der Stadt“, lobte er. „Viele Geesthachter sehen das vielleicht gar nicht mehr, dass es in Geesthacht so schön blüht. Und viele sehen nicht die ganze Arbeit, die da drin steckt.“

Kübel sind knie- und rückenfreundlicher als Beete

Katja Paletta bepflanzt die Stadt mit Blumen, vor allem in der Fußgängerzone der Bergedorfer Straße, rund um das Krügersche Haus, den Gedenkstein und in Grünhof. „Mittlerweile werden verstärkt Kübel eingesetzt“, berichtet sie. Das ist einerseits knie- und rückenfreundlicher, als die Pflanzen in Beete zu setzen, der eigentliche Hintergrund ist aber ein anderer: „Man ist langsam zu Kübeln übergegangen, weil die Bäume so gewachsen sind und man bei Beetpflanzungen die Wurzeln zerstören könnte“, erläutert die Gärtnerin. Schon ihre Großmutter hatte früher in Bergedorf auf dem Friedhof als Gärtnerin gearbeitet.

„Die Blumen werden bei Zillmann eingekauft, Franko Stein vom Fachdienst Umwelt hat mir freie Hand gegeben“, erzählt sie. „Ich kaufe Blumen, die ich liebe und verhandele auch ein bisschen bei den Preisen.“

( pal )

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