Geesthacht

„Wetten, dass ...“ diese Feuerwehrleute alles geben?

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Dirk Palapies
Ein Feuerwehrteam aus Börnsen, Kröppelshagen und Escheburg tritt bei „Wetten, dass ..?“ an.

Ein Feuerwehrteam aus Börnsen, Kröppelshagen und Escheburg tritt bei „Wetten, dass ..?“ an.

Foto: Privat

Feuerwehrteam aus dem Amt Hohe Elbgeest tritt heute Abend bei Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker gegen vier Spitzensportler an.

Geesthacht/Nürnberg. Sie sind gut angekommen in Nürnberg, die 50 Feuerwehrleute aus dem Amt Hohe Elbgeest. Anlässlich des 40. Geburtstags wird es an diesem Sonnabend (20.15 Uhr, ZDF) eine Sondersendung des im Dezember 2014 eingestellten Showklassikers „Wetten, dass..?“ geben. Die Feuerwehrkräfte der Wachen aus Börnsen, Kröppelshagen und Escheburg hatten sich dafür eine Außenwette überlegt, die beim ZDF angenommen wurde (wir berichteten).

„Wir sind am Donnerstag um 6.30 Uhr losgefahren, um 16 Uhr waren wird da“, sagt Börnsens Wehrführer Bernd Kreutner. Sammelpunkte waren jeweils die drei Wachen, für die Fahrt wurde ein Reisebus eines Bergedorfer Unternehmens gebucht, Die Unterbringung vor Ort im Holiday Inn bezahlt das ZDF.

Auch ein Treffen mit Thomas Gottschalk stand auf dem Plan

Bei den Proben haben die Am Freitag standen zunächst Proben an auf der Sportanlage der Bertolt-Brecht-Schule im Nürnberger Stadtteil Langwasser. Von dort wird die Außenwette gesendet. Zu welcher Uhrzeit die Übertragung am Showtag geplant ist, wusste Bernd Kreutner am Freitag noch nicht. Auch nicht, wer von den Prominenten den Wettpaten stellen wird. Nach Abschluss der Einweisungen in die Geheimnisse einer Liveübertragung war noch eine Besichtigung der Messehalle vorgesehen, von der aus die Show gesendet wird, sowie ein Treffen mit Thomas Gottschalk.

Zunächst aber ging es auf der Sportanlage um den Ablauf für den Abend. Wo man wann stehen muss, wo die Kameras langfahren, wie es mit den Zuschaltungen läuft. Um 17.30 Uhr stand die Generalprobe an.

Worum es im Wettkampf genau geht, bleibt bis zur Sendung geheim

Dort haben die Kontrahenten erstmals begutachten können, wie sich das jeweils andere Team bei der Wette schlägt. Was genau sich die Feuerwehrleute ausgedacht haben, ist weiter geheim. Zu erfahren war inzwischen aber, wer antritt als „vermeintlich unbezwingbarer Gegner aus Österreich“, so die Formulierung in der Pressemitteilung des ZDF. Es sind vier Sportler der TGW Zehnkampf-Union aus Linz, dem Topverein in Sachen Leichtathletik in Österreich. Das Quartett bildet eine Mixed-Staffel, berichtet der „Kurier“ aus Wien auf seiner Internetseite.

Der Berichterstattung nach handelt es sich um Spitzenathleten. Dabei sind die 25 Jahre alte Olympiateilnehmerin von Tokio Susanne Walli (im 400-Meter-Lauf im Halbfinale ausgeschieden), die Staatsmeister Julia Schwarzinger (200 Meter) und Moritz Hummer (Staffel 4x400 Meter) sowie Matthias Lasch (Staatsmeister 4x400 Meter). Im Wettkampf bei „Wetten, dass..?“ müssen 800 Meter zurückgelegt werden. Unter welchen Umständen, das hätten auch die Sportler bis zur Generalprobe nicht erfahren, so der „Kurier“.

Am Montag müssen die Feuerwehrleute wieder zur Arbeit

Bange vor der Athletik des Gegners ist Bernd Kreutner nicht. „Man muss laufen können – und auch noch ein bisschen was anderes“, sagt er geheimnisvoll. Auf diesen für die Sportler ungewohnten Faktor setzen die Feuerwehrleute. „Wir haben noch nicht alles gegeben“, sagt er über den Test. Die Österreicher sollen noch rätseln, wie gut die Feuerwehrleute wirklich sind.

Ob es zu einer Party nach der Show kommen wird, steht noch nicht fest. Die Corona-Situation macht das Feiern schwierig. Am Sonntagabend geht es dann zurück. „Wir müssen schließlich alle am Montag wieder zur Arbeit“, sagt Bernd Kreutner. „Vielleicht dann ja als Helden.“ Er bittet die Leser darum, für die Feuerwehr als Wettkönige anzurufen – und natürlich ganz fest die Daumen zu drücken.

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