Geesthacht

Arbeitsgruppe zur Kita-Reform tagte erstmals

In Geesthacht ist eine Arbeitsgruppe gegründet worden, die siich mit der Kita-Reform des Landes Schleswig-Holstein befasst (Symbolfoto).

In Geesthacht ist eine Arbeitsgruppe gegründet worden, die siich mit der Kita-Reform des Landes Schleswig-Holstein befasst (Symbolfoto).

Foto: Jens Büttner / dpa

Die Gruppe will regelmäßig zusammenkommen. Eine erste Aufgabe: Ein einheitlicher Standard für alle Kitas soll erarbeitet werden.

Geesthacht. Die Kita-Reform des Landes Schleswig-Holstein ist komplex. So komplex, dass in Geesthacht eine Arbeitsgruppe gegründet wurde, um einen regelmäßigen Austausch zwischen der Politik und Verwaltung zu ermöglichen. Die konstituierende Sitzung fand nun statt, eröffnet durch Alexandra Groß vom Fachdienst Soziales der Verwaltung.

Treffen in Geesthacht sollen möglichst alle acht Wochen sein

Die Gruppe will möglichst alle acht Wochen zusammenkommen. Bei wichtigen Themen auch kurzfristiger. Eine konkrete Aufgabe fällt bereits an. Im Rahmen der Arbeitsgruppe soll ein einheitlicher Standard für alle Einrichtungen in Geesthacht erarbeitet werden. Hierzu erfolgt eine Abfrage seitens der Verwaltung bei den Einrichtungsträgern. Hintergrund: Verschiedene Träger von Kitas beantragen die Finanzierung von einigen übergesetzlichen und deshalb nicht durch die Fördermittel nach dem „Standard-Qualitäts-Kosten-Modell“ (SQKM) gedeckten Standards durch die Stadt Geesthacht.

Bei der Gründungsversammlung dabei waren Karl-Hermann Rosell (CDU), Joachim Knüppel (FDP), Max Tappendorf in Vertretung für Volker Harburg (BfG), Michael Fiebig (SPD), Bürgermeister Olaf Schulze, Christoph Wieck (FB Bildung und Soziales) Alexandra Groß und Claudia Senneke (beide FD Soziales), Martina Koos (Leitung Familienzentrum Regenbogen) und Yvonne Lorenzen (Leitung Kita St. Thomas). Abwesend waren Christoph Hinrichs (Linke) und Marcus Worm (Grüne).

Der nächste Sitzungstermin ist am 15. November.

( pal )

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