Geesthacht

Ausgelassene Stimmung mit Karikaturist Hoschek

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Überraschung: Der Geesthachter Karikaturist Hoschek (Horst Schulz) besucht den Nachbarschaftstreff im Oberstadttreff; Helga Rehfeld lässt sich zeichnen.

Überraschung: Der Geesthachter Karikaturist Hoschek (Horst Schulz) besucht den Nachbarschaftstreff im Oberstadttreff; Helga Rehfeld lässt sich zeichnen.

Foto: Dirk Palapies

Der Geesthachter Künstler war Überraschungsgast im Oberstadttreff. Mit wenigen Strichen brachte er Teilnehmer zum Lachen.

Geesthacht. Karikaturist Hoschek ist in Geesthacht eine bekannte Größe. Werke von ihm hängen etwa im Smux, dort sind passend zum Ambiente die Bandmitglieder der Rolling Stones porträtiert. Gestern nahm er als Überraschungsgast beim Nachbarschaftstreff im Oberstadttreff Platz. Wer wollte, konnte sich von ihm kostenlos zeichnen lassen, die Bilder durfte jeder mit nach Hause nehmen. Die Stimmung war sofort prächtig. „Wie schnell ist er denn?“, wollte Raimond Janowitz wissen, bevor es losging.

Die Antwort ergab sich mit dem ersten Por­trät – etwa vier Minuten benötigte Horst Schulz, wie Hoschek bürgerlich heißt, für die Karikatur von Wolfgang Fisz. „Das hänge ich in der Stube auf“, meinte der ehemalige Hauni-Mitarbeiter. „Es ist wirklich ein tolles Bild.“

Helga Rehfeld wollte sich Ausschütten vor Lachen, als sie ihr Werk in den Händen hielt. Sie stammt aus den Vierlanden, lebt seit 50 Jahren in Geesthacht. „Das finde ich toll“, sagt sie zu der Aktion. „Mein Tochter hat sich mal Malen lassen, ich noch nie.“ Ihr Bild will sie vielleicht verschenken.

Weitere Überraschungsgäste im Nachbarschaftstreff sind geplant

Raimond Janowitz war als Dritter an der Reihe. „Das muss noch einmal gemalt werden“, flachste der pensionierte ehemalige Berufsfeuerwehrmann nach der Fertigstellung. „Drei Haare hat er mir nur gemalt – ich habe aber noch ein paar mehr.“

Der Kontakt zwischen dem Oberstadttreff-Leiter Willi Blum und Hoschek kam bei der Vernissage der Ausstellung mit den Gemälden von Kurt Buschmann im Juli zustande. Willi Blum plant, in unregelmäßiger Folge Überraschungsgäste zu den zwei Gruppen des Nachbarschaftstreffs einzuladen. „Immer mal wieder als Highlight“, meint er.

„Wir wollen ja niemanden stressen.“ Immer soll beim Künstler ein Geesthacht-Bezug dabeisein. Mit Hoschek, der Autodidakt ist und beruflich bis vor zwei Jahren in der Pharmazie gearbeitet hat, hat er auch noch Pläne. Eine Ausstellung vielleicht oder Malkurse, bei denen er Tipps gibt.

( pal )

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