Fridays for Future

Die Omas beleben den Klimastreik in Geesthacht

Michael Galle spielte und sang bei der Kundgebung vor dem Rathaus. Der Pastor aus Geesthacht arbeitet in Neukirchen.

Michael Galle spielte und sang bei der Kundgebung vor dem Rathaus. Der Pastor aus Geesthacht arbeitet in Neukirchen.

Foto: Dirk Palapies

Fridays for Future: 200 Teilnehmer zogen beim Klimastreik durch die Geesthachter Innenstadt zum Rathaus. Es waren weniger als erhofft.

Geesthacht. Der Zug war kleiner, als von den Veranstaltern erhofft. Gut 200 Menschenzogen anlässlich des von der Organisation Fridays for Future ausgerufenen bundesweiten Klimastreiks vom Geesthachter Otto-Hahn-Gymnasium zum Platz vor dem Rathaus. Erwartet worden waren 300 Teilnehmer.

Bürgermeister Olaf Schulze kam aus seinem Dienstzimmer auf den Platz und stellte sich dazu. „Ich finde es gut, dass wir so eine Veranstaltung in Geesthacht haben“, meinte er. Der Geesthachter Ratsherr Christoph Hinrichs, Direktkandidat der Linken bei der Bundestagswahl, hatte eine kleine Rede vorbereitet, betonte die Dringlichkeit des Handelns. „Uns allen läuft die Zeit davon“, sagte er.

Fridays for Future mobilisiert in Geesthacht vor allem die Omas

Es waren vor allem die Älteren, die sich bemerkbar machten. Die lebhaft geschwenkten Plakate der Omas für Klimagerechtigkeit und Omas for Future bestimmten das Bild, nur eine Handvoll Jugendliche waren erschienen. Gunda Salaheldin vom Kirchengemeinderat der St. Salvatoris-Kirche war mit Golden Doodle Luna vor Ort, die Hündin trug als Umhang eine grüne Fridays-for-Future-Fahne. „Jeder muss etwas tun“, erklärte sie.

Das Schlusswort gehörte Johanna Rickert von der Fridays-for-Future-Gruppe in Büchen. „Wir stehen vor einer Jahrhundertwahl“, sagte sie. „Dies wird die letzte Bundesregierung, die noch etwas tun kann, um den Klimawandel abzuwenden.“

( pal )

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