Tradition

Fast ein ganzes Leben lang in der Schützengesellschaft

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft: Brigitte Abeler (40 Jahre, vorn), Klaus Mosel (50 Jahre, v.l.), Karl-Heinz Peters (60 Jahre), Carsten Engelbrecht (Vorsitzender) mit der Scheibe zum 125-jährigen Vereinsbestehen.

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft: Brigitte Abeler (40 Jahre, vorn), Klaus Mosel (50 Jahre, v.l.), Karl-Heinz Peters (60 Jahre), Carsten Engelbrecht (Vorsitzender) mit der Scheibe zum 125-jährigen Vereinsbestehen.

Foto: Privat

Geesthachter feiern 125-jähriges Jubiläum mit Verspätung und planen teure Modernisierung der Schützenanlage.

Geesthacht. Seit 1961 ist Karl-Heinz Peters in der Geesthachter Schützengesellschaft. Dafür erhielt er bei der Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft vom Vorsitzenden Carsten Engelbrecht jetzt nur eine Flasche Selter. „Kümmel hast du in all den Jahren genug getrunken“, scherzte Engelbrecht, der dem Jubilar dann aber doch noch ein Pulle vom hochprozentigen Lieblingsgetränk der Schützen überreichte.

Bei der ersten Präsenzveranstaltung seit Pandemiebeginn stand ein ganzer Strauß an Ehrungen an. Allen voran erhielt die Schützengesellschaft vom Hamburger Schützenverband mit einem Jahr Verspätung eine Scheibe zum 125-jährigen Vereinsjubiläum. Zudem wurden Klaus Mosel und Brigitte Abeler für 50-jährige Treue geehrt.

Modernisierung soll 85.000 Euro kosten

Verdienstnadeln vom Kreissportverband erhielten Angela Gutzeit (Gold) und Uwe Peters (Silber). Michael Müller bekam die silberne Ehrennadel und das Ehrenkreuz in Bronze des Hamburger Schützenverbands. Engelbrecht erhielt davon die silberne Ausführung.

Zudem standen Wahlen an. Christel Peters schied nach 25 Jahren als Kassenwartin aus, dafür wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt. Neuer Kassenwart ist Stefan Zabel. Der hat demnächst große Posten zu bearbeiten. Die Mitglieder gaben grünes Licht für die Modernisierung der Schützenanlage, die künftig elektronisch betrieben wird. Kostenpunkt: rund 85.000 Euro. „Das können wir natürlich nur mit Zuschüssen von Kreis und Land stemmen“, sagt Engelbrecht. Die Anträge sind bereits gestellt.

( dsc )

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