Klimaschutz

Stadtwerke Geesthacht reduzieren CO2-Ausstoß

| Lesedauer: 2 Minuten
Projektingenieur Vitalij Komissarow ist stolz auf das neue Heizkraftwerk in Besenhorst. So sparen die Stadtwerke Geesthacht CO2 ein und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Projektingenieur Vitalij Komissarow ist stolz auf das neue Heizkraftwerk in Besenhorst. So sparen die Stadtwerke Geesthacht CO2 ein und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Foto: Privat

Das fünfte der modernen Heizkraftwerke nehmen die Stadtwerke Geesthacht in Betrieb, leisten so einen Beitrag zum Klimaschutz.

Geesthacht. Im Neubaugebiet Weidentrift und Besenhorst ist eine große Nummer 5 zu sehen. Dies ist nicht etwa die Hausnummer des neuen Heizkraftwerks, die Ziffer steht für die Historie des Bauwerks. Als fünftes Heizkraftwerk der Stadtwerke Geesthacht geht die Anlage Besenhorst am Dienstag, 24. August, in Betrieb.

Durch die Wärmeerzeugung im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess werden im neuen Heizkraftwerk jährlich 400 Tonnen CO2 gegenüber einer getrennten Strom- und Wärmeerzeugung eingespart. Die anderen vier Heizkraftwerke befinden sich in der Oberstadt im Barmbeker Ring, beim Freizeitbad, in der Hafencity und in der Silberbergschule. „Jedes der Heizkraftwerke darf sich Klimaschützer nennen, und auch die Wärmekunden der Stadtwerke leisten ihren Beitrag“, verlautet der Geesthacht Versorger.

Klimaschutz mit Blockheizkraftwerk und Doppelkesselanlage

Neben den fünf hocheffizienten Anlagen ist geplant, bis zu 20 Prozent der benötigten Wärme regenerativ über eine Solarthermieflächenanlage zu erzeugen.

Das Gebäude mit Blockheizkraftwerk und Doppelkesselanlage wurde in neun Monaten errichtet. Projektingenieur Vitalij Komissarow von den Stadtwerken freute sich über die gute Zusammenarbeit der ausführenden Gewerke und des Bauträgers Bonava. „Bei jeder Materialanlieferung wurde aufeinander Rücksicht genommen, und, falls nötig, wurde gegenseitig mit einem Kran oder Bagger beim Abladen geholfen“, sagt er.

Alte Heizzentrale im Torfstieg kann abgeschaltet werden

Die Abstimmung mit der Stadt sei perfekt verlaufen. „Nur gemeinsam können wir Projekte realisieren, die auf den Schutz unserer Umwelt ausgerichtet sind. Damit das noch besser funktioniert, wünsche ich mir, dass beispielsweise einige Genehmigungsverfahren vereinfacht werden“, sagt Frank Schumacher, bei den Stadtwerken für den Bereich Wärme und Klimaschutz verantwortlich.

Die bereits bezogenen Häuser im Neubaugebiet wurden von der Heizzentrale im Torfstieg versorgt, das mit der Inbetriebnahme des neuen Heizkraftwerks in Besenhorst vom Netz geht. Versorgt werden zudem die Gebäude im Torfstieg, Schäferskamp und Am Ried mit klimafreundlicher Wärme.

( pal )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Geesthacht