Neu aufgestellt

Freundeskreis Hospiz heißt nun DonaTempi

| Lesedauer: 2 Minuten
Der Geesthachter Hospizverein hat sich umbenannt und neu aufgestellt unter dem Namen DonaTempi: Jürgen Strömich (v.l.), Carola Schipp-Strömich, Andrea Platte und Sigrun Spikofsky.

Der Geesthachter Hospizverein hat sich umbenannt und neu aufgestellt unter dem Namen DonaTempi: Jürgen Strömich (v.l.), Carola Schipp-Strömich, Andrea Platte und Sigrun Spikofsky.

Foto: Denise Ariaane Funke / Denis Ariaane Funke

Der Geesthachter Hospizverein hat sich unter dem Namen DonaTempi neu aufgestellt.

Geesthacht. Freundeskreis Hospiz“ lautete der Arbeitstitel, unter dem sich vor rund 25 Jahren Mitglieder aus den unterschiedlichen Geesthachter Kirchengemeinden zusammenschlossen. Sie wollten die Hospizidee in Geesthacht umsetzen.

Die Ehrenamtler begleiten seit 1997 ambulant und überkonfessionell sterbende Menschen und helfen ihnen, mit ihrer Trauer umzugehen. Der ambulante Hospizdienst wurde gut angenommen. Inzwischen zählt der Verein 125 Mitglieder, darunter 30 Aktive. Einige unter ihnen sind ausgebildete Sterbebegleiter, andere kümmern sich um das Trauercafé. Im April 2018 entstand die Idee, auch Kinder und Jugendliche zu betreuen.

Um Verwechslungen zu vermeiden hat sich der Verein neu aufgestellt

Das wird nun umgesetzt. Im Oktober starten zwei Gruppen, eine für Kinder bis zwölf Jahren, eine für Jugendliche. Den Heranwachsenden soll geholfen werden, ihre Trauer zu bewältigen. Die Ehrenamtler begleiten Sterbende im Herzogtum Lauenburg, aber auch in Trittau. 2020 standen sie 38 Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zur Seite.

Besonders froh ist die Gruppe darüber, dass am 30. August das Trauercafé in den Gemeinderäumen der Christus Kirche (Neuer Krug 4) öffnen darf. Dort treffen sich immer am vierten Montag im Monat Hinterbliebene. Eine Anmeldung ist erforderlich, Telefon 04152/83 69 02.

Neues Logo und eine neue Internetpräsenz

Der Freundeskreis Hospiz wurde immer wieder mit dem Auxilium Hospiz in der Schillerstraße 33 verwechselt. Deshalb nennt sich der ambulante Hospizdienst nun DonaTempi, frei übersetzt aus dem Italienischen Geschenk Zeit.

„Häufig riefen Menschen in unserer Geschäftsstelle im Neuen Krug 4 an, um zu fragen, ob wir ein freies Zimmer haben, außerdem kamen Spenden an, die eigentlich für das Auxilium bestimmt waren“, berichtet Andrea Platte, die Trauerbegleiterin und Sprecherin des Vereins ist. Die Corona-Pandemie hatte eine Namensänderung zunächst gebremst. Nun trägt der Verein endlich einen anderen Namen, hat eine ein neues Logo, eine neue Internetpräsenz (www.donatempi.de) und ist damit neu aufgestellt.

( daf )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Geesthacht