Komödie

Niederdeutsche Volksbühne Geesthacht holt die Kuh vom Eis

| Lesedauer: 2 Minuten
Im Kleinen Theater Schillerstraße wird derzeit das Bühnenbild für die neue Komödie „Käthe haalt de Koh van’t Ies“ der Niederdeutsche Volksbühne Geesthacht fertiggestellt. Am Freitag, 13. August, ist Premiere.

Im Kleinen Theater Schillerstraße wird derzeit das Bühnenbild für die neue Komödie „Käthe haalt de Koh van’t Ies“ der Niederdeutsche Volksbühne Geesthacht fertiggestellt. Am Freitag, 13. August, ist Premiere.

Foto: Ariaane D. Funke

Eine resolute Bäuerin steht im Mittelpunkt der neuen Komödie „Käthe haalt de Koh van’t Ies“. Premiere ist am 13. August.

Geesthacht. Das Premierenfieber steigt: Am Freitag, 13. August, heißt es um 20 Uhr im Kleinen Theater Schillerstraße (KTS) „Vorhang auf!“ für die neue Komödie der Niederdeutschen Volksbühne Geesthacht. „Käthe haalt de Koh van’t Ies“, geschrieben von William Danne und ins Plattdeutsche übersetzt von Heino Buerhoop, handelt von einem heruntergewirtschafteten Bauernhof.

In Geldnot bietet die resolute Bäuerin Käthe ihren Hof gestressten Großstädtern als Erholungsort an. Welten prallen aufeinander. Als aber die Feriengäste von der Mittellosigkeit ihrer Wirtin erfahren, beschließen sie, Käthe mit ihren „modernen“ Mitteln aus der Krise zu helfen.

„Käthe haalt de Koh van’t Ies“: Eine resolute Bäuerin bekommt Hilfe

Kulissen und Requisiten wurden bereits in Teilen in einen Transporter verladen und von den Bühnenbauern der Theatertruppe auf der Bühne des KTS montiert. Kostüme, Perücken und boxenweise Schminkutensilien und Friseurartikel wurden in der Garderobe verstaut.

Inspizient Gunter Kristof verfrachtete sein Pult ins Theater und verkabelte seine Technik. Kristof ist der Mann am Knopf. Während des Stückes ist er nicht nur dafür zuständig, dass die Schauspieler rechtzeitig auf die Bühne kommen, sondern er sorgt auch dafür, das Geräusche wie etwa Telefon- und Türklingeln oder Hahnengeschrei zum richtigen Zeitpunkt erschallen.

Bei Hängern im Premierenfieber hilft eine routinierte Souffleuse

Karin Külper richtete sich unterdessen im „Untergrund“ ein. Die 74-Jährige, die schon seit 53 Jahren zum Theaterverein gehört, ist wieder einmal Souffleuse. Der Souffleurkasten ist unter der Bühne verborgen.

Karten sind noch für alle Vorstellungen zu haben, auch für die Premiere mit der Feier. Das Tragen von Masken auf dem Platz ist nicht mehr erforderlich. Weitere Vorstellungen sind am 20. und 27. August sowie am 17. und 24. September und am 1. Oktober jeweils um 20 Uhr.

Niederdeutsche Volksbühne Geesthacht bietet zwölf Vorstellungen der Komödie

Außerdem gibt es sieben Nachmittagsvorstellungen um 17 Uhr samstags am 14., 21., 28. August und 18. und 25. September sowie sonntags am 12. September und 2. Oktober jeweils um 15 Uhr

Karten ab 18,70 Euro gibt es nur im KTS und bei Zigarren Fries, Bergedorfer Straße 46. Testnachweis notwendig für ungeimpfte Zuschauer. Geimpfte zeigen den Impfnachweis vor.

( daf )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Geesthacht