Corona-Pandemie

Politiker rufen Geesthachter zum Impfen auf

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Ali Demirhan (Grüne), Petra Burmeister (SPD), Volker Harburg (BfG), Arne Ertelt (CDU), Rüdiger Tonn (FDP) und Bürgermeister Olaf Schulze vor dem Rathaus. Christoph Hinrichs (Die Linke) war terminlich verhindert.

Ali Demirhan (Grüne), Petra Burmeister (SPD), Volker Harburg (BfG), Arne Ertelt (CDU), Rüdiger Tonn (FDP) und Bürgermeister Olaf Schulze vor dem Rathaus. Christoph Hinrichs (Die Linke) war terminlich verhindert.

Foto: Stadt Geesthacht

Parteiübergreifende Einigkeit: Eine Corona-Impfung ist wichtig. Der Inzidenzwert steigt im Kreis Herzogtum Lauenburg weiter an.

Geesthacht. Die Inzidenzwerte im Kreis Herzogtum Lauenburg bezüglich der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen weiter deutlich an. Mit 48 liegt er heute so hoch wie seit Mitte Mai. Der Blick auf die Zahl der Neuinfektionen macht deutlich: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. „Wir dürfen also nicht nachlässig werden und müssen weiterhin jeder unseren Beitrag leisten, dass das Infektionsgeschehen nicht an Dynamik zunimmt“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze.

Geesthachter Politiker rufen zum Impfen auf

In Schleswig-Holstein waren am 10. August 1.697.125 Menschen vollständig geimpft, das entspricht einer Quote von 58,4 Prozent. Laut Robert-Koch-Institut ist eine Zielimpfquote von 85 Prozent für die Zwölf- bis 59-Jährigen sowie von 90 Prozent für Personen ab 60 Jahren notwendig, um die Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 bzw. 50 Fälle pro 100.000 Personen zu halten. Für das Impfen sprechen sich nun auch gemeinsam Verwaltungsspitze und Politik in Geesthacht aus. Bürgermeister Olaf Schulze und die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, BfG und Die Linke appellieren an die Bürger: „Liebe Geesthachterinnen und Geesthachter, bitte nehmen Sie die Impfangebote wahr!“

Schulze: „Die zweite Impfung habe ich weniger gut weggesteckt. Etwa zwei Tage habe ich mich nicht ganz fit gefühlt. Diese Impfreaktionen, mit denen längst nicht alle zu tun haben, gehen aber rasch vorbei. Hingegen können schwere Verläufe einer Corona-Infektion Langzeitfolgen nach sich ziehen oder sogar tödlich sein.“

Impfzentrum in Geesthacht hat nur noch bis zum 26. September geöffnet

Wer sich im Geesthachter Impfzentrum am Dialogweg impfen lassen will, sollte nicht mehr allzu lange warten. Nur noch bis zum 26. September ist es geöffnet. Von Mittwoch bis Sonntag wird weiterhin ohne Terminvereinbarung geimpft. Von 9.30 bis 12 Uhr wird das Vakzin von Johnson&Johnson verabreicht, das keinen Wiederholungstermin nötig hat, von 14 bis 17 Uhr Moderna. Impfungen sind auch bei Hausärzten möglich. Termine in den Impfzentren gibt über www.impfen-sh.de. Kinder können dort ab 12 Jahren geimpft werden.

( pal )

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