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Wie wird Geesthachts Radverkehr besser?

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Im August startete die Geesthachter SPD zu einer „Problem-Radtour“ mit dem ADFC. Nun soll es einen Dialog zum Radverkehr geben.

Im August startete die Geesthachter SPD zu einer „Problem-Radtour“ mit dem ADFC. Nun soll es einen Dialog zum Radverkehr geben.

Foto: Privat

Der erste öffentliche Mobilitätsdialog der SPD beschäftigt sich mit Zukunftsprojekten fürs Zweirad. Bürger können mitreden.

Geesthacht. „2030 – Wo wollen wir mit dem Fahrrad hin?“, will der Geesthachter Ortsverein der SPD wissen. Gemeint ist aber nicht, Ziele für eine gemeinschaftliche Radtour abzustecken, sondern mit Interessierten über Projekte und Ideen zum Radverkehr ins Gespräch zu kommen.

Um die zu erörtern, wird am Donnerstag, 3. Juni, um 19 Uhr ein Mobilitätsdialog gestartet, der öffentlich sein soll. „Wegen der Corona-Beschränkungen laden wir zu einem virtuellen Termin ein“, sagt Petra Burmeister, die SPD-Faktionsvorsitzende. Gestreamt wird live über die Plattform Zoom. Wer mitreden will, meldet sich an per E-Mail an dialog@spd-geesthacht.de. Die Zugangsdaten werden dann zugeschickt.

SPD will über Ideen zum Radverkehr in Geesthacht diskutieren

Als Gesprächspartner sind Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze und der Geschäftsführer von Rad.SH Thorben Prenzel dabei. Rad.SH ist eine kommunale Arbeitsgemeinschaft, die sich im Land mittlerweile als Anlaufstelle für Kommunen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs etabliert hat.

Aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg sind als Mitglieder dabei Geesthacht, Büchen und Mölln. Gegründet wurde die AG im Jahr 2017. Inzwischen machen 59 Kommunen aus Schleswig-Holstein mit, Geesthacht zählt zu den Gründungsmitgliedern.

Seit Anfang des Jahres gibt es eine Gruppe "Mobilitätswende"

„Seit Anfang des Jahres beschäftigen wir uns in unserer Gruppe Mobilitätswende mit Fragen und Ideen rund um das Thema Verkehr und Mobilität. Zum Auftakt dreht sich unser Mobilitätsdialog um das Thema Radverkehr“, sagt Petra Burmeister. So ist die Veranstaltung der Auftakt für eine Reihe weiterer SPD-Dialoge mit Fachleuten zum Thema Mobilität.

„Wie bewegen wir uns zukünftig fort? Diese Frage und ihre Lösung ist ein Schlüsselthema für mehr Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und für den Klimaschutz“, so Burmeister.

300.000 Euro für die Unterhaltung von Radwegen

Die erste Veranstaltung wird von Muammer Kazanci und Leon Haralambous (beide aus der SPD-Fraktion) moderiert.

Die Stadt Geesthacht hat beim jüngsten ADFC-Klimatest den ersten Platz in der Kategorie der Mittelstädte in Schleswig-Holstein belegt. Am 31. Mai wurden die Auszeichnungen vergeben. Im Haushalt der Stadt für 2021 stehen 300.000 Euro für die Unterhaltung von Radwegen und weitere 380.000 Euro für die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Verkehrsentwicklungskonzept von 2012 zur Verfügung.

( pal )

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