Herzogtum Lauenburg

Inzidenz in den Städten des Südkreises variiert wieder stark

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Eine Corona-Testerin nimmt gerade einen Test ab.

Eine Corona-Testerin nimmt gerade einen Test ab.

Foto: Robert Michael / dpa

Gesamtinzidenz im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt bei 80,3. Neue Impftermine im Norden werden von Donnerstag an vergeben.

Ratzeburg/Geesthacht. Die Corona-Inzidenz im Kreis Herzogtum Lauenburg steigt leicht an. Nach 16 bestätigten Neuinfektionen am Montag liegt der Wert bei 80,3. Am Sonntag gab das Robert Koch-Institut den Wert noch mit 79,8 an.

Bereits am Sonntag endete im Kreis die sogenannte Bundesnotbremse, nachdem bereits am vergangenen Freitag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen den fünften Werktag in Folge unter dem Grenzwert von 100 gelegen hatte.

Inzidenz in Städten des Südkreises im Herzogtum Lauenburg variiert wieder stark

Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 4742 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell sind 597 Personen erkrankt.

Die Inzidenz in den Städten des Südkreises variiert wieder stark. In Geesthacht liegt die Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei 175,9, in Schwarzenbek bei 120,5 und in Lauenburg bei 79,2.

In Schleswig-Holstein wird vom 10. Mai an auch die Prioritätsgruppe 3 geimpft

In Schleswig-Holstein werden von diesem Donnerstag an rund 65.000 neue Impftermine für Personen der Prioritätsgruppe 3 (ab 60 Jahren) vergeben. Dies geschieht zentral von 17 Uhr an über die Webseite impfen-sh.de. Die Corona-Schutzimpfungen für Frauen und Männern in der Prioritätsgruppe 3 beginnen dann am 10. Mai beginnen.

Mit Stand vom Montagmorgen (8 Uhr) sind in Schleswig-Holstein insgesamt gut 1,035 Millionen Impfungen erfolgt. 257.764 Menschen sind bereits vollständig geimpft. Nach Angaben von Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) bekommen die Hausärzte immer mehr Gewicht beim Impfen. So gebe es in dieser Woche nur rund ein Fünftel der Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren, alle anderen in den Praxen.

Impfzentren im Norden könnten Ende Juli bereits wieder geschlossen werden

Konkret bedeutet das dem Ministerium zufolge: In dieser Woche finden in den Impfzentren 22.000 Erstimpfungstermine statt, und die Praxen erhalten rund 105.000 Impfdosen. Deshalb sei die Chance auf einen Impftermin beim eigenen Hausarzt auch deutlich höher als im Impfzentrum, betonte Garg. Die 28 Impfzentren im Land sollen Garg zufolge frühestens Ende Juli geschlossen werden.

( dsc )

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