Corona-Krise

Außengastronomie im Herzogtum Lauenburg darf wieder öffnen

Ab Montag, 12. April, darf die Außengastronomie in Schleswig-Holstein wieder öffnen. Allerdings muss die Inzidenz stabil unter 100 liegen (Symbolfoto).

Ab Montag, 12. April, darf die Außengastronomie in Schleswig-Holstein wieder öffnen. Allerdings muss die Inzidenz stabil unter 100 liegen (Symbolfoto).

Foto: Stefan Lohmann / regios24

Die britische Virus-Mutation breitet sich im Kreis immer mehr aus. Die Corona-Inzidenz liegt bei 93,9. Das erlaubt Lockerungen.

Geesthacht/Lauenburg. 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es mit Stand Mittwochnachmittag im Kreis Herzogtum Lauenburg. Der Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage liegt damit kreisweit bei 93,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner; Geesthacht kommt dabei auf eine Inzidenz von 65,2, Lauenburg auf 149,7 und Schwarzenbek liegt bei 150,6.

Die Zahl der Corona-Toten im Kreis stieg auf 102, nachdem eine 99-jährige Frau, die sich bereits Mitte Februar in Lauenburg infiziert hatte, nun verstarb. Aktuell erkrankt sind 557 Personen.

Corona im Herzogtum Lauenburg: Lockerungen ab Montag möglich

Die britische Virus-Mutation wird mittlerweile im Kreis bei mehr als der Hälfte der positiven Tests nachgewiesen, in den vergangenen 14 Tagen in 51,1 Prozent der Fälle.

Im Herzogtum Lauenburg kann vom nächsten Montag, 12. April, an wie im überwiegenden Rest Schleswig-Holsteins die Außengastronomie wieder geöffnet werden. Dies hat die Landesregierung am Mittwoch noch einmal bestätigt, teilte die Staatskanzlei in Kiel mit.

Es dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen

Gekoppelt sei dies an strenge Auflagen. Die Öffnungsmöglichkeit besteht in Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stabil unter 100 liegt. Zum Mittwoch war das mit Ausnahme des Kreises Segeberg überall so.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

Es dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt.

Ministerpräsidenten und Kanzlerin beraten gleichzeitig über Lockdown

Am Montag werden jedoch auch die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über den weiteren Kurs in der Pandemie beraten. Zuletzt waren verstärkt Forderungen nach einer Verschärfung des aktuellen Lockdowns aufgekommen.

( pal/lno )

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