Geesthacht

Neues Bauprojekt – eine Strandperle am Strandweg

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Dirk Schulz
So soll es mal aussehen: In dieses Foto ist eine Visualisierung des Neubaus am Strandweg (rechts) eingearbeitet.

So soll es mal aussehen: In dieses Foto ist eine Visualisierung des Neubaus am Strandweg (rechts) eingearbeitet.

Foto: Architekt Heiner Huy

In bester Lage an der Elbe entstehen in Tesperhude sechs Mietwohnungen. Baustart soll im Frühjahr 2022 sein.

Geesthacht. Die „Strandperle“ in Hamburg-Ottensen ist ein weit über die Grenzen der Hansestadt bekannter Treffpunkt am Elbstrand. Geesthacht, genauer gesagt der Ortsteil Tesperhude, bekommt jetzt auch eine Strandperle. Wobei die hiesige keine Menschenmassen wie sein berühmter Namensvetter anlocken dürfte. „Strandperle“ heißt das Bauprojekt von Jung-Investor Ufuk Bingöl, der auf dem Grundstück „Strandweg 13“ ein Mehrfamilienhaus für sechs Parteien plant. „Eine Strandperle am Strandweg – das passt doch. Zumal das die beste Lage überhaupt ist“, findet der 33-Jährige.

Unverbaubarer Elbblick

Die Lage mit dem unverbaubaren Elbblick, direkt im Bermuda-Dreieck zwischen dem „Café Koch“ auf der anderen Straßenseite und dem „Elbkantinchen“ an der Elbe ist unbestritten traumhaft. Die sechs Wohnungen, die Bingöl alle zur Vermietung anbieten will, haben entweder einen Balkon oder eine Terrasse mit Blick auf die Elbe. Bei den beiden behindertengerechten Erdgeschosswohnungen ist sogar noch ein kleiner Garten dabei.

Die Einheiten – darunter zwei Penthousewohnungen – sind zwischen 70 und 90 Quadratmeter groß und haben zwei bis vier Zimmer. Die Fassade soll eine Klinkeroptik bekommen, wobei das Dachgeschoss weiß abgesetzt wird.

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Gebäude wird komplett unterkellert

Das Gebäude wird zudem komplett unterkellert werden, bekommt einen Fahrstuhl und pro Wohnung einen PKW-Stellplatz. „Wir haben auch an extra Abstellflächen für Fahrräder gedacht. Der Ort bietet sich ja förmlich an zum Radfahren“, betont Bingöl.

Der Geesthachter war selbst auf einer Radtour, als ihm das etwas verwahrloste Grundstück in exponierter Lage auffiel. Derzeit steht auf dem Flurstück mit der Nummer 71/12 noch ein markantes lila-farbenes Einfamilienhaus. Zu den damaligen Bewohnern nahm der 33-Jährige daraufhin Kontakt auf. Wie es der Zufall so wollte, waren diese gerade im Begriff auszuziehen und auch gewillt, an ihn zu verkaufen.

Zweite Entwurfsplanung überzeugt Ausschuss

Einen ersten Entwurf für einen Neubau hatte der Ausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung allerdings noch abgelehnt. Bingöl wechselte daraufhin den Architekten. Mit dem Ergebnis, dass die Variante von Architekt Heiner Huy schließlich auch die gewählten Stadtvertreter überzeugte.

Nun sind noch einige Formalitäten zu erledigen, bevor die Bauarbeiter anrücken können. Wenn das Bodengutachten erstellt ist, könnte schon im Sommer dieses Jahres der Bauantrag gestellt werden. Als Beginn für die Arbeiten hat Bingöl dann das Frühjahr 2022 auserkoren. Dann würde auch das bestehende lila Gebäude abgerissen sein.

Bis es soweit ist, kommen noch ein paar Monteure in den Genuss des Elbblicks. Für die Übergangszeit hat Bingöl seine „Strandperle“ zwischenvermietet.

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