Fahndungserfolg

Messerangriff auf Spielplatz: Tatverdächtiger stellt sich

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Auf dem Geesthachter Spielplatz „Konfetti“ zwischen den Straßen Richtweg, Gerstenblöcken und Schwarzer Kamp kam es am vergangenen Sonnabendabend zu der Messerattacke.

Auf dem Geesthachter Spielplatz „Konfetti“ zwischen den Straßen Richtweg, Gerstenblöcken und Schwarzer Kamp kam es am vergangenen Sonnabendabend zu der Messerattacke.

Foto: NEWS & ART

Gegen den 20-jährigen Geesthachter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Keine Auskunft über Hintergründe des Streits.

Geesthacht. Schneller Fahndungserfolg für die Kriminalpolizei Geesthacht. Nach der Messerstecherei am vergangenen Sonnabend auf dem Spielplatz „Konfetti“, der an der Straßenecke von Richtweg und Gerstenblöcken liegt, haben die Fahnder einen 20-jährigen Mann aus Geesthacht als Tatverdächtigen identifiziert.

Weil der junge Mann auf der Flucht war, erließ das Amtsgericht Schwarzenbek am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Daraufhin stellte sich der Verdächtige einen Tag später in Begleitung seines Rechtsbeistandes in Hamburg der Polizei.

Details über die Hintergründe nennt die Polizei nicht

Dort wurde er festgenommen und noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Unter Auflagen, mit denen der Fluchtgefahr begegnet werden soll, wurde die Vollstreckung des Haftbefehls außer Vollzug gesetzt. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

Zu dem möglichen Hintergrund der Tat machte die Polizei mit Hinweis auf das laufende Verfahren weiter keine Angaben. Anwohner hatten über eine Tat im Drogenmilieu spekuliert.

Tatverdächtiger unter Auflagen wieder auf freiem Fuß

Ein 19-Jähriger und seine gleichaltrige Freundin aus Geesthacht waren am Sonnabend gegen 19 Uhr auf dem Spielplatz in einen Streit geraten. Dabei zog der der Tatverdächtige ein Messer und verletzte den 19-Jährigen mit einem Stich in den Rücken.

Nach Informationen unserer Zeitung zog er sich dabei glücklicherweise nur eine Fleischwunde zu. Allerdings sollen wichtige Organe nur um wenige Zentimeter verfehlt worden sein. Freunde hatten das Opfer nach der Tat selbst ins Geesthachter Krankenhaus gebracht.

Aufwendige Spurensicherung am Tatort

Die Polizei sperrte daraufhin den Spielplatz im Stadtzentrum ab, die Feuerwehr leuchtete den vermeintlichen Tatort aus. Ermittler der Spurensicherung waren bis weit in die Nacht im Einsatz. Auch die bei der Tat unverletzt gebliebene Freundin des 19-Jährigen Opfers wurde vor Ort vernommen.

( dsc )

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