VfL Geesthacht

„Kalender Girls“ wünschen sich neue Turnanzüge

Die Gruppe „DWH“ des VfL Geesthacht vor dem neuen Lockdown (hinten, v. l.): Johanna Bödewadt, Lilly Reher, Jona Roigk, Paulina Scharnweber, Marisa Voß, Maggie Schwartz, Lisa Schwartz, Victoria Kalupa, Carolin Lasarczyk. Vorn die Trainerinnen Tanja Willenbockel (links) und Lena Roesberg. Es fehlen: Carlotta Appel, Jaqueline Wulkow, Jasmin Zander, Luna Lübbers, Liv Lübbers, Marlene Engelbert sowie die Trainerinnen Ann Kathrin Teves, Bianca Beck und Josefine Reder.

Die Gruppe „DWH“ des VfL Geesthacht vor dem neuen Lockdown (hinten, v. l.): Johanna Bödewadt, Lilly Reher, Jona Roigk, Paulina Scharnweber, Marisa Voß, Maggie Schwartz, Lisa Schwartz, Victoria Kalupa, Carolin Lasarczyk. Vorn die Trainerinnen Tanja Willenbockel (links) und Lena Roesberg. Es fehlen: Carlotta Appel, Jaqueline Wulkow, Jasmin Zander, Luna Lübbers, Liv Lübbers, Marlene Engelbert sowie die Trainerinnen Ann Kathrin Teves, Bianca Beck und Josefine Reder.

Foto: Dirk Schulz

Sportliche Motive mit den TGW-Mädchen des VfL Geesthacht gibt es bei Zigarres Fries. Kalenderaktion soll Geld in die Teamkasse spülen.

Geesthacht. Die Titelsammlung der TGW-Abteilung des VfL Geesthacht kann sich sehen lassen. „Deutscher Meister 2015, 2016, 2018, 2019“ steht auf dem Sweatshirt von Trainerin Lena Roesberg. TGW ist die Abkürzung für Turnerjugend-Gruppen-Wettstreit. Das ist ein Mannschaftsmehrkampf, der sich zwischen Leistungs- und Breitensport bewegt. Aus den acht zur Verfügung stehenden Disziplinen haben die Geesthachterinnen etwa Turnen, Tanzen, Medizinballweitwurf und Orientierungslauf gewählt.

Der Sport ist total trainingsintensiv. So hat die Geesthachter Gruppe „DWH“ – ein Zusammenschluss von „Die wilden Hühner“ und „Elbgirls“ auch während des ersten Corona-Lockdowns auch virtuell zwei- bis dreimal pro Woche trainiert und tut dies auch jetzt. Derzeit steckt das von insgesamt fünf Übungsleiterinnen gecoachte Team in der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr.

Turnerinnen haben eine neue Choreographie, aber keine neuen Turnanzüge

Dafür hat die Gruppe schon eine komplett neue Choreografie ausgearbeitet. Was den sportlichen Mädchen und jungen Frauen zwischen 16 und 20 Jahren jetzt für ihren ersten gemeinsamen Wettkampf nach dem Zusammenschluss noch fehlt, sind passende Turnanzüge. Kostenpunkt pro Person: rund 150 Euro „Wir finanzieren uns selbst. Aber alle wollen natürlich bei nächsten Meisterschaften professionell aussehen“, betont Trainerin Roesberg, die nun hofft, über den Verkauf von Kalendern einen Zuschuss für die Mannschaftskasse generieren zu können.

Gemeinsam mit ihrem Sponsor, der „RTN-Fassaden GmbH“ von Thomas Nowottnick, der den Mädels auch Trainingsanzüge spendierte, haben die Turnerinnen des VfL Geesthacht einen Kalender mit sportlichen Motiven aufgelegt. Dafür standen sie im Sommer auf dem Gelände der Rudergesellschaft Geesthacht dem CDU-Lokalpolitiker und Hobby-Fotografen Arne Ertelt Modell und zeigten dabei, was sie turnerisch draufhaben.

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Den Kalender mit den sportlichen Motiven gibt es für 14 Euro bei Zigarren Fries in der Fußgängerzone zu kaufen. Der Großteil des Erlöses geht direkt an die DWH-Mädels, die sich schon einen Anzug auserkoren haben. „Es muss glitzern“, weiß Roesberg.