Herzogtum Lauenburg

Lokaljournalisten aus Leidenschaft – die Redaktion

Ein Bild mit Seltenheitswert. Nicht häufig trifft man Frauke Maaß (v. l.), Elke Richel, Stefan Huhndorf, Isabella Sauer, Dirk Schulz, Marcus Jürgensen und Dirk Palapies gemeinsam an. Meist ist jemand „auf Termin“, im Homeoffice, in der Bergedorfer Zentrale oder hat auch mal frei.

Ein Bild mit Seltenheitswert. Nicht häufig trifft man Frauke Maaß (v. l.), Elke Richel, Stefan Huhndorf, Isabella Sauer, Dirk Schulz, Marcus Jürgensen und Dirk Palapies gemeinsam an. Meist ist jemand „auf Termin“, im Homeoffice, in der Bergedorfer Zentrale oder hat auch mal frei.

Foto: Thomas Heyen

Das Herz der Lauenburgischen Landeszeitung schlägt im Liliehof. Hier sitzen die Redakteure, die für die Berichte verantwortlich sind.

Geesthacht. „Schon merkwürdig, dass jeden Tag genauso viel passiert, wie in eine Zeitung passt.“ Er ist schon etwas älter, dieser Spruch. Und ernst gemeint ist er natürlich nicht. Aber die Frage, was, warum, wann und in welcher Größe den Weg in unsere Zeitung oder unsere digitalen Kanäle findet, wird auch uns immer wieder gestellt. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass wir davon erfahren. Daher: Sprechen Sie uns gern an. Per Telefon, E-Mail, auf Facebook und gern auch persönlich in unserer Redaktion.

Die ist, wie es sich für eine Lokalzeitung gehört, das Herzstück der Lauenburgischen Landeszeitung. In den Räumen an der Bergedorfer Straße 39 (Liliehof) in Geesthacht sitzen die Redakteure, die für die Berichte aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, aus Geesthacht, Lauenburg, Schwarzenbek und den Dörfern ringsum verantwortlich sind.

Die Redaktion hat ihren Sitz an der Bergedorfer Straße 39

Was sich die Gründer unserer Zeitung, die als modernste Form der Nachrichtenübermittlung die Meldungen aus der Hauptstadt und aus der Welt per Telegraphenleitung empfingen, nicht vorstellen konnten, war auch für uns bis vor einiger Zeit noch Zukunftsmusik: Heute kommunizieren wir per Chatprogramm und Videokonferenz, zu der alle Kollegen zusammengeschaltet werden, besprechen Themen und Entwicklungen. Manches wird dabei größer als zunächst geplant, anderes muss schrumpfen oder, wenn es die Aktualität nicht verbietet, auf später „geschoben“ werden.

Um 20.30 Uhr geht die letzte Zeitungsseite auf ihre Reise durch die Datenleitungen in die Druckerei (siehe Seite sechs). Und am Ende des Tages ist es tatsächlich etwas anders, als der Spruch besagt: Denn es ist selbstverständlich viel mehr passiert, als in eine Zeitung passt. Aber wir versuchen täglich mit großem Engagement, die richtige Mischung für unsere Leser der gedruckten Zeitung und auf unseren digitalen Kanälen zu finden.

Wir, das sind die Redakteure:

Stefan Huhndorf (56): Seit mittlerweile 13 Jahren bin ich Redakteur der Zeitung. Von mir bekommen Sie aktuelle News aus Schwarzenbek. Wenn ich nicht mit der Kamera unterwegs bin, finden Sie mich auf meinem Boot.

Marcus Jürgensen (55): Als Schüler habe ich diese Zeitung ausgetragen. Viele Jahre später wurde ich dann freier Mitarbeiter, seit 13 Jahren berichte ich als Redakteur aus Schwarzenbek und dem Kreisgebiet. Allerdings nicht mehr lange: Ab Mitte November verabschiede ich mich in die Elternzeit und kümmere mich um meine kleine Tochter.

Frauke Maaß (54): Ich bin erst seit März als Lokalredakteurin dabei. Aber bereits vor sieben Jahren habe ich mich erstmals um den Mantelteil der Bergedorfer Zeitung gekümmert sowie um alle anderen Seiten, die nicht lokal sind. Nun freue ich mich, dass ich aus dem Herzogtum Lauenburg berichten darf.

Dirk Palapies (55): Mein erster Beitrag war als Sportreporter 1981. Nach ein paar auswärtigen Stationen kehrte ich 2014 zurück. Zunächst zur „Bille“, seit November bin ich in der Geesthacht-Redaktion.

Elke Richel (57): Aus Lauenburg berichte ich nun schon 13 Jahre – und finde es noch immer spannend, hier Geschichten aufzuspüren und Dingen auf den Grund zu gehen. Die Stadt hält immer wieder Überraschungen bereit. Aber vor allem weiß ich: Lauenburger haben das Herz auf dem rechten Fleck.

Isabella Sauer (29): Meinen ersten Zeitungsartikel schrieb ich mit 16 Jahren, zwar nicht für die bz, aber für ein von der Struktur her ähnliches Blatt im Emsland. Seither brenne ich für Lokalgeschichten, die sich in Kleinstädten, aber auch auf den Dörfern zutragen. Vor knapp vier Jahren entdeckte ich dann für mich die Welt der digitalen Berichterstattung. Seit Januar kümmere ich mich nun mit viel Herzblut darum, Online-Inhalte aus der Region zu schaffen.

Dirk Schulz (45): Schon als Jugendlicher habe ich die bz/LL ausgetragen. Später hat es mich in die Redaktion verschlagen. Inzwischen bin ich seit 20 Jahren dabei. Lange war ich für die Lokalsportseite zuständig und verantwortlicher Redakteur des Fußballsonderhefts „Anstoß“. Seit diesem Jahr verstärke ich als waschechter Geesthachter außerdem die Geesthacht-Redaktion.

Lesen und hören Sie auch: