Geesthacht

Vermutlich Leiche des verunglückten Kajak-Fahrers gefunden

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Zwei Angler haben in der Nähe der Geesthachter Fischtreppe eine Leiche schwimmen sehen. Die Feuerwehr und die Kriminalpolizei sind vor Ort.

Zwei Angler haben in der Nähe der Geesthachter Fischtreppe eine Leiche schwimmen sehen. Die Feuerwehr und die Kriminalpolizei sind vor Ort.

Foto: Dirk Palapies

Zwei Angler haben eine Leiche in der Nähe der Fischtreppe in Geesthacht im Wasser treiben sehen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

Geesthacht. Update im Fall des in Geesthacht verunglückten Kajakfahrers: Am Donnerstagmorgen gegen 9.30 Uhr haben zwei Angler die Freiwillige Feuerwehr Geesthacht alarmiert und einen im Wasser treibenden Leichnam gemeldet. Vermutlich handelt es sich dabei um den seit Sonntagmittag vermissten 23 Jahre alten Kajakfahrer aus der Nähe von Dresden. Offiziell bestätigt wurde dies allerdings noch nicht. Ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht teilte unserer Zeitung allerdings mit, dass es sich sehr wahrscheinlich um die vermisste Person handelt.

Für das Bergen der Leiche aus der Elbe wurden mehrere Taucher eingesetzt. Sie zogen den leblosen Körper aus dem Wasser, hinein in ein Boot der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht. Knapp zwei Stunden waren Beamte der Kriminalpolizei sowie Rettungskräfte der Feuerwehr vor Ort. Der Leichnam wird nun zur Gerichtsmedizin nach Lüneburg oder Lübeck gebracht.

Zuvor erfolglose Suche nach Kajak-Fahrer in Geesthacht

Ein Rückblick: Am Sonntag, 12. Juli, war ein 23-Jähriger am Stauwehr in Geesthacht mit seinem Kajak gekentert. Autofahrer hatten gegen 11.40 Uhr beobachtet, wie der Paddler auf der Elbe stromabwärts Richtung Hamburg unterwegs war und sein gelbes Kajak durch das Wehr steuerte. Auf der anderen Brückenseite trieb der gekenterte Einsitzer, allerdings fehlte vom Kajakfahrer jede Spur. Daraufhin alarmierten die Zeugen des Unfalls sofort die Rettungskräfte. Ein Großaufgebot eilte zur Unglücksstelle und stoppte auf der B 404 zwischen Geesthacht und dem Landkreis Harburg.

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Während des Einsatzes wurde die Elbbrücke gesperrt

Die Elbbrücke war während des Einsatzes komplett gesperrt. Rund 100 Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen suchten stundenlang auf Höhe der Elbbrücke. Schließlich konnte in einer Bucht an der südlichen Elbseite das Kanu geborgen werden. Allerdings konnten weder die mit Sonar ausgestatteten Boote der Berufsfeuerwehr Hamburg, noch der Rettungshubschrauber oder die Drohnen der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek den vermissten Kanufahrer entdecken. Gegen 15.20 Uhr wurde der Einsatz abgebrochen. Auch eine Suche am Montag war erfolglos geblieben.

( isa )

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