Unfall

Autofahrerin weicht Reh aus und landet im Knick

Kopfüber und mit dem Heck in die Höhe im Knick hängend blieb der Dacia der Frau liegen.

Kopfüber und mit dem Heck in die Höhe im Knick hängend blieb der Dacia der Frau liegen.

Foto: Timo Jann

Hamwarde. Die 38-Jährige konnte einen Notruf absetzen, sich aber nicht selbst aus dem Auto befreien.

Hamwarde.  Zu einem spektakulären Unfall ist es am Mittwochmorgen zwischen Hamwarde und Worth gekommen. Wie eine Autofahrerin den Einsatzkräften berichtete, hatte sie versucht, einem die Straße kreuzenden Reh auszuweichen. Dabei kam ihr Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in den Graben und überschlug sich. Kopfüber und mit dem Heck in die Höhe im Knick hängend blieb der Dacia der Frau liegen. Die 38-Jährige konnte zwar selbst einen Notruf absetzen, doch ihr Auto konnte sie nicht allein verlassen.

Mit dem Einsatzstichwort „Person klemmt nach Verkehrsunfall“ alarmierte die Leitstelle um 8.31 Uhr Feuerwehren, ein Notarztteam und die Polizei.

„Die Fahrerin hat großes Glück gehabt“, sagte Dr. Johannes Jubitz. Der Leiter der Notaufnahme des Johanniter-Krankenhauses war als Notarzt am Unfallort und stellte nur leichte Verletzungen bei der Hamwarderin fest. „Bei dem Unfallbild hätte es auch anders ausgehen können“, sagte der Mediziner. „Wir haben zwar alles sofort für eine technische Rettung vorbereitet, doch es reichte letztendlich, einige Äste des Knicks abzusägen, damit die Frau ihren Wagen verlassen konnte“, berichtete Christopher Richard, der Wehrführer der Hamwarder Feuerwehr.

Die Strecke musste aufgrund des Einsatzes gut eine halbe Stunde voll gesperrt werden.