Zeugen gesucht

Mann tritt mehrfach auf Geesthachter Busfahrer ein

Weil er zum Ausstieg nicht beide Bustüren geöffnet habe, wurde ein Busfahrer am ZOB angegriffen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem der 34-Jährige seine Tour der Stadtlinie 239 beendet hatte.

Weil er zum Ausstieg nicht beide Bustüren geöffnet habe, wurde ein Busfahrer am ZOB angegriffen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem der 34-Jährige seine Tour der Stadtlinie 239 beendet hatte.

Foto: BGZ

Geesthacht. Ein Busfahrer wurde am vergangenen Montag brutal verletzt. Der Täter trat mehrfach auf den am Boden liegenden ein.

Geesthacht. Angesichts dieses Vorfalls atmet auch Jürgen Hellwig tief durch. Am Montagmittag wurden seine Kollegen zu einer besonders brutalen Tat an den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Norderstraße gerufen, informiert der stellvertretende Leiter der Geesthachter Revierwache.

Erst pöbelt Angreifer, dann tritt er zu

Gegen 12 Uhr habe ein 34-jähriger Busfahrer seine Tour der Stadtlinie 239 am ZOB beendet. Nachdem er alle Fahrgäste herausgelassen und seinen Bus abgeschlossen hatte, sei der Busfahrer in Richtung Toiletten gegangen. Dort habe ihn dann ein Mann angesprochen, der sich darüber ärgerte, dass der Busfahrer Fahrgästen zum Aussteigen nur die vordere und nicht auch die hintere Tür des Busses geöffnet habe. Der Busfahrer sei dem anderen Mann ausgewichen, der dann aber immer aggressiver geworden sei, den 34-Jährigen angespuckt und schließlich zu Boden gedrückt habe. „Als der Busfahrer am Boden lag, trat der Täter mehrfach auf dessen Kopf“, schildert Hellwig. Der Täter habe erst von seinem durch die Tritte benommenen und blutenden Opfer abgelassen, als sich Passanten einmischten. Der Busfahrer wurde ambulant im Johanniter-Krankenhaus versorgt.

Polizei sucht Zeugen

Der Mann, der vom ZOB in Richtung Richtweg flüchtete, wird wie folgt beschrieben: Er ist etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur, er hat schwarze Haare und einen gepflegten Bartansatz. Der Mann ist zwischen 19 und 25 Jahre alt und spricht deutsch mit Akzent. Zeugen mögen sich bei der Polizei unter Telefon (0 41 52) 8 00 30 melden.