Geesthacht.

Waschanlage: Schmutzwasser versickert im Boden

Problem erkannt Rathaus fordert Nachbesserung

Geesthacht.  Umweltverschmutzung an einer Selbstwaschanlage: Auf dem Gelände an der Währderstraße wird Waschwasser teilweise nicht ausreichend gesichert. So ist nicht nur Waschschaum, sondern eventuell auch Betriebsstoff von Fahrzeugen ins Erdreich gelangt.

„Unsere Mitarbeiter haben sich vor Ort mit dem Betreiber getroffen und das Problem erkannt“, erklärte Rathaussprecher Torben Heuer am Freitag. Das Ergebnis der Ortsbesichtigung: Das Problem ist ein Spalt zwischen dem Betonboden und den Seitenwänden, der der Belüftung der Waschboxen dienen soll. „Dadurch läuft aber auch Waschwasser nach draußen und versickert im Erdreich“, schildert Heuer. Der Betreiber habe zugesichert, das Problem schnell abzustellen und man werde das überprüfen, so Heuer.

Bekannt geworden waren die Mängel an der Waschanlage durch ein Video im sozialen Netzwerk Facebook. Darauf hatte ein Augenzeuge von im Erdreich versickerndem Waschwasser an der Wärder straße berichtet. Zugleich kritisiert er, dass sich Verwaltung und Presse nicht um die mutmaßliche Umweltverschmutzung kümmern würden. Nur: Weder bei unserer Zeitung noch bei der Stadtverwaltung hatte sich der Mann gemeldet. „Wir haben durch einen Politiker, der das Video gesehen hatte, von dem Fall erfahren“, erklärt Rathaussprecher Heuer. Mitarbeiter von Umweltamt und Abwasserbetrieb hätten daraufhin sofort den Betreiber der Selbstwaschanlage kontaktiert. Heuer: „Statt so etwas zu posten, sollte man der Verwaltung bescheid sagen.“