Hachede-Schule

Kreispolitik will Anbau: Mehr im März?

Geesthacht.  Die Schüler der Hachede-Schule werden künftig nicht in den Räumen des Berufsbildungszentrums (BBZ) unterrichtet – auch nicht übergangsweise. Das hat jetzt der Sozial-, Bildungs- und Kulturausschuss des Kreises ausgeschlossen. Die Politiker beauftragten einstimmig die Kreisverwaltung, über einen Anbau mit der Stadt Geesthacht zu verhandeln. Für einen Anbau an der kreiseigenen Förderschule müsste die Stadt den B-Plan am Dialogweg ändern.

Sanierung des BBZ wäre ein „Mordsaufwand“

„Wir haben nach Gesprächen mit der Schulleitung die Entscheidung getroffen, dass ein Anbau die beste Variante wäre“, erklärte Michael Blanke vom Fachdienst Kinderbetreuung, Jugendförderung und Schulen. Zudem habe eine Begehung ergeben, dass die bauliche Verbindung beider Schulen samt Sanierung des BBZ „ein Mordsaufwand“ wäre. Mit der Idee, dass die Förderschüler in das BBZ einziehen könnten, wollte man die Raumnot der Hachede-Schule lösen und eine Nachnutzung für das leer laufende Geesthachter BBZ finden, das zum Schuljahr 2019/2020 – wie berichtet – geschlossen werden soll.

Der Umbau des Bushaltsnicht vergessen

Wie ein Anbau aussehen könnte, ist indes unklar. Sicher scheint, dass die an das BBZ angegliederte Turnhalle von den Schülern mit Handicap genutzt werden soll. Die Ausschussvorsitzende Gitta Neemann-Güntner (SPD) erinnerte, dass auch an die Umgestaltung des Busparkplatzes gedacht werden sollte. Die Situation hatte 2018 zu Kritik von Eltern geführt. Der Sozialausschuss berät im März wieder über die Hachede-Schule – dann wohl direkt vor Ort.