Saisonbeginn

Motorradfahrer erobern die Straßen

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Foto: Kim Nadine Müller

Geesthacht. Die Motorradsaison hat begonnen. Auch die ersten Fahrschüler sind wieder auf Zweirädern unterwegs. Doch das Interesse am Motorradführerschein nimmt ab.

Vom tiefen Knattern einer Harley Davidson bis hin zum gefährlichen Fauchen einer Honda Fireblade – spätestens seit dem sonnigen Osterwochenende ist die Motorradsaison eröffnet. Auch die Anwärter für die Führerscheine der Klassen AM, A1, A2, A und Mofa sitzen nun das erste Mal auf dem Bock.

Doch das Interesse für den Motorradführerschein ist gesunken, hat Ralf Hapke, Inhaber der Fahrschule Hapke an der Bergedorfer Straße in Geesthacht, festgestellt: „In unserem städtischen Bereich sind alle Motorrad-Klassen rückläufig. Früher waren ein Viertel unserer Anmeldungen für Pkw- und Motorrad-Führerschein gemeinsam. Heute macht das nur noch einer von zehn.“ Pro Saison bringt Hapke etwa 25 Leuten das Motorradfahren bei.

Weniger Biker auch aus Kostengründen

Einen deutlichen Einschnitt habe er registriert, als der örtliche Motorradhändler Ingo Wünsch an der Pankower Straße zugemacht hatte. Ein weiterer Grund seien die Kosten: „Man kann mit 1500 Euro rechnen, hinzu kommen noch 800 bis 1000 Euro für die Sicherheitskleidung.“ Außerdem sei das Interesse am Fahren insgesamt gesunken, gerade bei jungen Leuten.

Mehr zum Start der Motorradsaison, lesen Sie in der Printausgabe der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgischen Landeszeitung vom 8. April. ePaper / Abo

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