Naturschutz

Fischwilderei in der Schutzzone

Geesthacht (eb). Schon wieder Fischwilderei. Nach einem Hinweis eines ehrenamtlichen Fischereiaufsehers gegen 7.20 Uhr überprüften gestern Morgen Geesthachter Polizisten unterhalb des Wehres einen 36-jährigen Wentorfer, der in Höhe der zweiten Buhne angelte.

Zwar präsentierte der Petri-Jünger Fischerei- und Erlaubnisschein, doch dieses Areal ist als Schutzzone ausgewiesen. Neben dem Angler lagen bereits zwei Zander von etwa 50 und 60 Zentimeter Länge. Auf die Vorhaltungen der Polizisten sagte er, die beiden Fische habe ein anderer Angler liegen gelassen. Beeindrucken ließ sich die Polizei von der Aussage nicht - der Mann kassiert eine Anzeige.

In jüngster Zeit wurden empfindliche Strafen gegen Fischwilderer ausgesprochen, sagte gestern der Geesthachter Polizist Uwe Benn: zwischen 200 und 700 Euro. Schließlich wird Fischwilderei als Straftat verfolgt.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Geesthacht