Selbsthilfekontaktstelle

Kibis erhält den Zuschlag

Geesthacht (lu). Die Kreiskontaktstelle für den Selbsthilfebereich (Kibis), seit Jahreswechsel unter der Trägerschaft des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, erhält auch von Geesthacht den Zuschuss von 10 000 Euro für die Unterstützung der 130 Selbsthilfegruppen im Kreis und für den Aufbau neuer Gruppen.

Das hat der Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung hinter verschlossenen Türen entschieden. Damit gehen nun alle Zuschüsse vom Land, vom Kreis und von der Stadt Geesthacht an Kibis im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Der ASB, ehemals Kibis-Träger, dem der Beirat der Selbsthilfegruppen nach der Entlassung der Leiterin Renate Schächinger den Rücken gekehrt hatte, ging leer aus. Renate Schächinger, nun wieder Leiterin unter dem neuen Träger, stellte ein umfangreiches Programm für das kommende Jahr vor, darunter Herausgabe eines neuen Info-Heftes, Selbsthilfetag in Geesthacht, Seminare, Unterstützung von fünf neuen Selbsthilfekreisen im Aufbau sowie umfangreiche Vernetzungsaktivitäten mit anderen Gremien im Kreis.