Die Geschichte von Ferdinand dem Stier

Schnell können Außenseiter zu Helden werden: Wie das passiert, erleben Kinder von vier Jahren an bei einem Theaternachmittag am Mittwoch, 5. November, in der Stadtbücherei. Nach Motiven des Kindesbuches von Munro Leaf wird die Geschichte "Ferdinand der Stier" erzählt.

Ferdinand sitzt am liebsten unter seiner Korkeiche und schnuppert den Duft der Mohnblumen. All die anderen jungen Stiere träumen davon, beim Stierkampf in Madrid auftreten zu dürfen. An dem Tag, als der wildeste Stier für den Stierkampf ausgesucht werden soll, wird Ferdinand ausgerechnet von einer Biene gestochen. Mit lautem Wehgeschrei stampft er mit den Hufen und stößt mit den Hörnern um sich. Natürlich denken da alle, dass er der wildeste Stier weit und breit ist. In der Arena von Madrid freuen sich jetzt alle Zuschauer auf einen aufregenden Stierkampf.

Aber Ferdinand erblickt nur die Blumen im Haar der Frauen im Publikum und setzt sich, um den Duft zu schnuppern. Ferdinand will nicht kämpfen, so sehr der Torero ihn auch reizt. Dieser wird so wütend, dass er anfängt zu weinen. Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro.

( (ger). )

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