Die Grünen

Aumühles Bürgermeister will in den Landtag

Bürgermeister Knut Suhk von den Grünen ist ehrenamtlicher Bürgermeister in Aumühle.

Bürgermeister Knut Suhk von den Grünen ist ehrenamtlicher Bürgermeister in Aumühle.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Knut Suhk wird der Direktkandidat für die Landtagswahl im Mai 2022 aus Lauenburg Süd. Auch der Kandidat aus dem Norden steht fest.

Schönberg/Aumühle. Am Ende waren es drei Stimmen, die den Ausschlag gaben: Mit 31 zu 28 Stimmen setzte sich bei der Kür des grünen Landtagskandidaten im Wahlkreis 35 (Lauenburg Süd) Knut Suhk, ehrenamtlicher Bürgermeister in Aumühle, gegen Oliver Brandt aus Lütau, Fraktionschef der Grünen im lauenburgischen Kreistag, durch.

Für ihre Hauptversammlung hatten sich die Grünen den äußersten Nordosten des Kreises ausgesucht: Im Kulturzentrum Kornboden tagten am Mittwochabend Mitglieder aus neun Ortsverbänden. Wichtigster Tagesordnungspunkt: Die Wahl der beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl am 8. Mai 2022.

Für die Grünen im Nordkreis gab es nur eine Kandidatin

Die gestaltete sich für den Nordkreis (Wahlkreis 24 Lauenburg-Nord) relativ einfach: Mit Susanne Baumann (54) aus Klinkrade, Leiterin der Grundschule in Nusse, stand nur eine Kandidatin zur Wahl. Mit ihrem Votum für Knut Suhk sorgen die Mitglieder im Südkreis für die kuriose Situation, dass die Gemeinde im Sachsenwald zum politischen Zentrum des Kreises wird: Denn auch die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher (CDU) sowie die SPD-Landtagskandidatin Anika Pahlke wohnen in Aumühle.

Auch wer den Wahlkreis nicht direkt gewinnt, kann über die Landesliste ins Parlament einziehen. Die wird auf Landesparteitagen festgelegt. Die Grünen machen den Anfang: Sie tagen vom 10. bis 12. Dezember in den Holstenhallen in Neumünster, die CDU am 28. und 29. Januar und die SPD vom 5. bis 6. Februar am selben Ort.

( cus )

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