Lauenburg. Ob Forschungsschiff oder federgelagertes Arbeitsschiff: Neubauten aus Lauenburg erregen Aufsehen. Nun folgt die nächste Innovation.

Dass die Lauenburger Hitzler-Werft mittlerweile ein Zugpferd der Branche ist, dürfte unbestritten sein. Zwei Neubauten liegen derzeit in der Halle der Südwerft: zum einen die „Coriolis“. Das neue Forschungsschiff des Geesthachter Helmholtz-Zentrums Hereon hat schon seit August vergangenen Jahres Wasser unter dem Kiel. Das Schiff gilt als Meilenstein in der Schifffahrt. Zum anderen im Bau beim Lauenburger Traditionsunternehmen: der Prototyp des sogenannten Wallaby Boats. Das erste federgelagerte Arbeitsschiff der Welt ist unter anderem dafür gedacht, Lotsen oder Arbeiter auf Bohrinseln und Offshore-Windkraftanlagen bei schwerer See eine ruhige Überfahrt zu ihrem Arbeitsplatz zu ermöglichen.