Energiekrise

Hittfeld hält an Weihnachtsbeleuchtung fest

| Lesedauer: 2 Minuten
Auch die Mauritius Kirche in Hittfeld wird zur Weihnachtszeit voraussichtlich erleuchtet sein

Auch die Mauritius Kirche in Hittfeld wird zur Weihnachtszeit voraussichtlich erleuchtet sein

Foto: Carolin Wöhling / HA

Während anderorts über die Lichter diskutiert wird, bleibt in dem prominenten Seevetaler Ortsteil alles beim Alten

Hittfeld.  Im Gegensatz zu vielen anderen Orten in der Region soll Hittfeld in diesem Winter mit der üblichen Weihnachtsbeleuchtung erstrahlen. „Wir werden auch weiterhin und unabhängig von etwaigen Energiekrisen an der Weihnachtsbeleuchtung an den bekannten Stellen in Hittfeld festhalten“, sagt Matthias Graf vom Hittfelder Gewerbeverein und betont: „Das Licht wird genauso lange leuchten wie immer zu Weihnachten.“

Die Möglichkeit, die bisher genutzten Leuchtmittel nach und nach durch stromsparendere Alternativen zu ersetzen, wird dem Vereinsvorsitzenden zufolge geprüft. „Das machen wir davon abhängig, ob wir energieeffiziente Leuchtmittel finden, die ebenso schön warm leuchten wie die jetzigen.“ Die Organisatoren seien neuen Technologien gegenüber natürlich aufgeschlossen, sagt Graf. „Man muss aber nicht alles ändern oder neu kaufen, wenn es schön ist und funktioniert. Auch das ist in unseren Augen Nachhaltigkeit.“

Sollte sich keine gute neue Lösung finden, bleibt alles wie gehabt

Sollte sich keine gute neue Lösung finden, bleibe alles wie gehabt, so Graf. „Weihnachtsbeleuchtung muss in unseren Augen schön sein, nicht energieeffizient. Deshalb wird sie auch diesmal leuchten wie bisher und damit hoffentlich viele Menschen erfreuen.“ Auch die vermutlich steigenden Preise würden daran nichts ändern. Der Gewerbeverein ist seit mehreren Jahrzehnten für die Beleuchtung der Straßen in Hittfeld zuständig, er bezahlt Aufhängung, Reparatur, Wartung, Prüfung und Lagerung. Die beiden Familien Fey und Matthies übernehmen die anfallenden Stromkosten.

In anderen Kommunen der Region steht die Weihnachtsbeleuchtung dagegen auf dem Prüfstand. So erwägen Lüneburg, Winsen und Buchholz, angesichts der bundesweiten Aufforderung zum Energiesparen die Lichter in diesem Winter auszulassen. In Lüneburg wird die Weihnachtsbeleuchtung angesichts der Energieknappheit „kritisch“ gesehen, beschlossen ist bereits, dass Verwaltungsgebäude in diesem Jahr nicht dekorativ angestrahlt werden. Auch im Bezirk Harburg steht das Thema zur Diskussion.

( let )