Polizei Niedersachsen

Mini-Fahrer stirbt bei schrecklichem Unfall auf der B75

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Auf der B75 bei Buchholz sind zwei Autos frontal gegeneinander gekracht. Der Fahrer des Mini Cooper SE verstarb. Die Polizei ermittelt.

Auf der B75 bei Buchholz sind zwei Autos frontal gegeneinander gekracht. Der Fahrer des Mini Cooper SE verstarb. Die Polizei ermittelt.

Foto: Christoph Leimig

Mini und Audi krachen bei Buchholz frontal gegeneinander. Die Polizei hat schon erste Erkenntnisse zu den Hintergründen.

Buchholz. Auf der B75 zwischen Buchholz und Dibbersen ist es zu einem schrecklichen Verkehrsunfall gekommen: Am Donnerstagabend sind auf Höhe des Gewerbegebiets zwei Autos frontal gegeneinandergekracht. Ein Mann starb. Die Straße glich einem Trümmerfeld.

Polizei Niedersachsen: Mann stirbt bei Unfall auf B75

Wie die Polizeidirektion Harburg am Freitagmorgen mitteilte, war ein 51 Jahre alter Mann mit seinem Mini Cooper SE auf der Straße in Richtung Buchholz unterwegs, als sein Wagen gegen 22 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in die Gegenfahrspur geriet. Er kollidierte frontal mit dem Audi A6 Avant eines Mannes (54) aus Buchholz.

Beide Fahrer wurden durch den Zusammenstoß in ihren Autos eingeklemmt. Der Mini-Fahrer (51) erlitt derart schwere Verletzungen, dass er noch im Auto starb, bevor die Retter ihn befreien konnten. Der Audi-Fahrer (54) konnte selbst aus dem Fahrzeug steigen und kam schwer verletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Über seinen aktuellen Zustand ist nichts bekannt. Lebensgefahr besteht für ihn aber offenbar nicht.

Unfall auf B75: Mini-Fahrer hatte keinen Führerschein

"Im Zuge der ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 51-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war", sagte Polizeisprecher Jan Krüger. Auch sei der Wagen nicht zugelassen gewesen. Zudem machten die Beamten einen verdächtigen Fund: "Es befanden sich gefälschte Kennzeichen an dem Fahrzeug", so Krüger. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an, so die Polizei.

Die B75 wurde in der Nacht fünf Stunden lang gesperrt, damit die Polizei und ein Sachverständiger des Verkehrsunfalldienstes den Hergang des Zusammenstoßes ermitteln konnten. Dabei war auch eine Drohne im Einsatz. Außerdem musste die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe abstreuen und die vielen Trümmerteile der völlig zerstörten Autos sichern.

( ras )