2G-Regel auf beliebtem Fest

Lüneburger Weihnachtsstadt wird in diesem Jahr eingezäunt

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Schausteller bauen eine Bude für den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz auf. Bratwurst- und Mandelduft sollen von Mittwoch (24. November) Besucher an in die Lüneburger Altstadt locken.

Schausteller bauen eine Bude für den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz auf. Bratwurst- und Mandelduft sollen von Mittwoch (24. November) Besucher an in die Lüneburger Altstadt locken.

Foto: Philipp Schulze / dpa

Märkte in städtischer und privater Regie sollen Gäste auch aus dem Umland ein wenig verzaubern. Ganz so wie früher wird es nicht sein.

Lüneburg. Kleiner, aber feiner: Der umzäunte Lüneburger 2G-Weihnachtsmarkt wird nicht so groß wie früher, dafür werden Mandel- und Bratwurst-Stände sowie Märchenbuden in der Altstadt verteilt. Zudem gibt es Initiativen von Gastro-Betrieben.

Von Mittwoch an sollen süße Düfte und Buden Besucher in die Lüneburger Altstadt locken. Mit dem Aufbau der Buden will die Hansestadt das Konzept der Weihnachtsstadt Lüneburg umsetzen. Märkte in städtischer und privater Regie sollen Gäste auch aus dem Umland ein wenig verzaubern. Wie früher wird es nicht sein, dafür sorgt schon das eingezäunte Gelände vor dem historischen Rathaus. Die 2G-Corona-Bedingungen sollen in der Adventszeit dafür sorgen, dass die Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe schießen. Zu diesem Areal haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt.

Auch Gaststätten planen Adventsaktionen in der Hansestadt, kleine Märkte locken mit Bratwurst und Mandeln. Der offizielle Weihnachtsmarkt vor dem historischen Rathaus soll am Mittwoch – umzäunt und unter 2G-Regeln – eröffnet werden. Einlasskontrollen wird es geben und nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern und Besucherinnen wird zeitgleich auf das Gelände gelassen. „Wir haben die Corona-Zahlen im Blick und müssen gegebenenfalls anpassen“, sagt ein Sprecher der Stadt.

Lüneburger Weihnachtsstadt: zwölf Märchenbuden und beleuchtete Giebel

Zur Weihnachtsstadt Lüneburg gehören auch die privaten Betreiber, zwölf Märchenbuden und beleuchtete Giebel. Schon vom heutigen Montag an leuchten die beiden rund elf Meter hohen geschmückten Edeltannen neben dem Rathaus.

Auch die Adventsbeleuchtung lockt jedes Jahr zahlreiche Touristen in die Innenstadt. Trotz der hohen Energiepreise wird in Lüneburg nicht gespart. „Das ist gerade nach der wirtschaftlich schwierigen Zeit der Corona-Pandemie enorm wichtig für die Gastronomie und den Einzelhandel“, sagt ein Stadtsprecher. So bewilligte der Rat der Hansestadt einen Zuschuss an die Lüneburg Marketing GmbH, unter anderem für zusätzliche Illuminationen. Die Beleuchtung ist allerdings auf energiesparende LED-Technik umgestellt.

( HA )