Elbuferstraße gesperrt

Hubtore des Ilmenau-Sperrwerks werden wieder eingebaut

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Rund 10 Meter breit und 4,50 Meter hoch sind die Hubtore, die in der kommenden Woche in Hoopte eingebaut werden.

Rund 10 Meter breit und 4,50 Meter hoch sind die Hubtore, die in der kommenden Woche in Hoopte eingebaut werden.

Foto: Stefan Löhn/NLWKN / HA

Verkehr aus Richtung Hoopte in Richtung Drage und Geesthacht wird umgeleitet.

Lüneburg/Hoopte.  Die Grundinstandsetzung des Ilmenau-Sperrwerks in Hoopte schreitet voran: Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts zur Erhöhung und Grundinstandsetzung der knapp 50 Jahre alten Küstenschutzanlage ist in der kommenden Woche – zwischen dem 8. und dem 12. November – eine weitere Vollsperrung der über das Bauwerk führenden Elbuferstraße K50 erforderlich.

Hintergrund der Sperrung ist der Wiedereinbau der beiden je 18 Tonnen schweren elbseitigen Hubtore. Auch die Revisionsverschlüsse in den beiden Flutöffnungen sollen in der kommenden Woche zurückgebaut werden. „In den vergangenen Monaten sind die vier im Bauwerk in den beiden seitlichen Flutöffnungen vorhandenen Hubtore umfassend instandgesetzt und verstärkt worden, um sie an die gestiegenen Anforderungen an einen zeitgemäßen Küstenschutz anzupassen“, erklärt Stefan Löhn, Projektleiter beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Lüneburg.

Nach dem Wiedereinbau der beiden Hubtore, die sich auf der Seite der Ilmenau befinden, der Anfang Oktober abgeschlossen worden war, folgen nun die beiden Hubtore, die sich auf der Seite der Elbe befinden.

Sanierung bis 2023

Der Landesbetrieb bittet um Verständnis für die im Rahmen ihres Einbaus erneut erforderliche Sperrung. Der Verkehr aus Richtung Hoopte in Richtung Drage und Geesthacht wird an den betreffenden Tagen über die Hoopter Straße, den Altstadtring, den Tönnhäuser Weg (Landesstraße 217) und die Drager Straße umgeleitet.

Die Umleitung für den Verkehr aus Richtung Geesthacht/Drage in Richtung Hoopte und Stelle erfolgt in umgekehrter Richtung. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Nach fast 50 Betriebsjahren mit rund 100 Schließvorgängen pro Jahr hatten die Steuerungs- und Elektrotechnik, die Hydraulik und der Stahlwasserbau des Sperrwerks, das als Reaktion auf die schwere Sturmflut von 1962 erbaut worden war, das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Bis 2023 soll die Anlage deshalb grundlegend modernisiert werden.