Saison neigt sich dem Ende

Erdbeeren selber pflücken – hier sind Felder noch geöffnet

| Lesedauer: 3 Minuten
Erdbeerhof Löscher in Winsen. Florian Löscher zeigte vor einigen Wochen die ersten Erdbeeren der diesjährigen Saison.

Erdbeerhof Löscher in Winsen. Florian Löscher zeigte vor einigen Wochen die ersten Erdbeeren der diesjährigen Saison.

Foto: Andreas Laible / Andreas Laible / FUNKE Foto Services

Auf einigen Plantagen der Region können Selberpflücker ihre Körbe noch mit besonders schmackhaften Erdbeeren füllen.

Winsen/Rosengarten.  Ob als Marmelade, auf einer Torte, mit Vanilleeis oder einfach zum Naschen – wer Erdbeeren nicht nur gern isst, sondern sie auch selbst pflücken will, hat in diesen Tagen die wahrscheinlich letzte Chance in diesem Sommer dazu. Die Erdbeersaison kann zwar noch einige Wochen andauern, doch die Felder zum Selberpflücken sind bald abgeerntet.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Früchte weniger gut sind als zu Beginn der Saison. Ein später Besuch auf dem Feld kann auch besondere Geschmackserlebnisse mit sich bringen. „Bei uns gibt es mit der Malwina jetzt die letzte Sorte“, sagt Claudia Dommenget, beim Erdbeerhof Löscher zuständig für die Verkaufsstände. „Diese Erdbeere ist richtig schön dunkel mit schmackhaftem Fruchtfleisch. Die schmeckt wie früher bei Oma im Garten.“

Erdbeerhof Löscher hat mehrere Felder im Süden Hamburgs

Zwar ist das Löscher-Feld in Seevetal-Meckelfeld bereits geschlossen und auch an den Standorten in Winsen und Hamburg-Eißendorf ist ein Großteil schon abgeerntet. Gute Chancen bietet jedoch noch die Plantage in Rosengarten-Klecken. Die dortige Anlage wurde in diesem Jahr zum ersten Mal für Selberpflücker geöffnet.

„Dort sieht es noch sehr gut aus“, sagt Claudia Dommenget. Das Feld in Klecken, das dort mitten im Dorf liegt, sei zudem auch gut mit dem Metronom erreichbar. Angesteuert wird es wie die anderen Plantagen nicht nur von Familien mit Kindern. „Sehr beliebt ist das Selberpflücken bei Kindergärten und Schulklassen. Selbstverständlich ist auch das Naschen auf dem Feld erlaubt“, sagt Claudia Dommenget. „Und dann gibt es natürlich noch die Marmeladenfraktion, die sich auf den Feldern für die ganze Saison versorgt.“

In Tostedt und Melzingen (Kreis Lüneburg) kann noch gepflückt werden

Beim Rittergut Melzingen im Landkreis Lüneburg geht die diesjährige Saison für Selberpflücker ebenfalls zu Ende. Das Feld in Melbeck ist bereits abgeerntet und geschlossen, am Standort Melzingen kann voraussichtlich noch bis Mitte Juli gepflückt werden. Das Selberpflückerfeld vom Obsthof Busch an der B 75 in Tostedt (Abfahrt am Baggersee) ist voraussichtlich nur noch wenige Tage geöffnet.

Die Verkaufsstände der Höfe sind dagegen weiterhin gut gefüllt und geöffnet. „Der Verkauf an den Ständen geht auf jeden Fall bis Ende Juli weiter, mit etwas Glück auch in den August hinein“, sagt Claudia Dommenget.

Pflücker sollten eigene Körbe oder Schalen mitbringen

Wann die Felder für Selberpflücker tatsächlich geschlossen werden, hängt auch stark vom Wetter ab. Regnet es viel, tut das den Früchten nicht gut. Wer sich noch mit den süßen Früchten eindecken will, bringt am besten eigene Gefäße zum Befüllen mit. Diese werden vor Ort gewogen, um die Ernte später genau bemessen zu können.

Ein selbstgepflücktes Kilogramm Erdbeeren kostet auf den Feldern vom Hof Löscher 4,90 Euro. Die beiden Felder in Winsen sind über die Abfahrt Winsen-Ost erreichbar, Sie liegen an der Osttangente/Max-Planck-Straße und an der Straße Winsener Ilmer (erst von Freitag an wieder geöffnet). In Eißendorf liegt das Feld am Reiherhoopweg und in Klecken an der Ecke zwischen Mühlenstraße und Bürgermeister-Glade-Straße. Das Pflücken ist zumeist zwischen 9 Uhr und etwa 18 Uhr möglich. Über die genauen Öffnungszeiten informieren die Betriebe im Internet.

( let )