Corona-Pandemie

Pilotprojekt in Winsen: Paketstationen gehen in Betrieb

| Lesedauer: 2 Minuten
Freuen sich über die Inbetriebnahme der neuen, multifunktionalen Paketstation in der Eckermannstraße: Bürgermeister André Wiese, Markus Johannsen (Modehaus Düsenberg & Harms) und Jeannine Lombardi (von der gleichnamigen Boutique) sowie Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Georg Preuß.

Freuen sich über die Inbetriebnahme der neuen, multifunktionalen Paketstation in der Eckermannstraße: Bürgermeister André Wiese, Markus Johannsen (Modehaus Düsenberg & Harms) und Jeannine Lombardi (von der gleichnamigen Boutique) sowie Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Georg Preuß.

Foto: Stadt Winsen / HA

Projekt zeigt den Zusammenhalt in der Stadt: Um Einzelhändlern in der Coron-Krise zu helfen, hat man sich etwas einfallen lassen.

Winsen.  Gemeinsam mit Geschäftsleuten des lokalen Handels haben Bürgermeister André Wiese für die Stadt und der Geschäftsführer Hans-Georg Preuß für die Stadtwerke GmbH das „WinsenDEPOT“ in der Eckermannstraße in Betrieb genommen.

Die städtische Wirtschaftsförderung will mit diesem Pilotprojekt insbesondere den lokalen Handel aktiv unterstützen sowie – im Schulterschluss mit der Stadtwerke GmbH - im Rahmen der zukunftsorientierten Stadt- und Mobilitätsentwicklung ein weiteres Zeichen setzen.

Einzelhändler können Ware für Kunden hier hinterlegen

Um auch während des Lockdowns ihre Kundschaft weiter bedienen zu können, haben ortsansässige Einzelhändler nun die Möglichkeit, telefonisch oder online bestellte Waren ohne großen Aufwand in den mit verschiedenen Fächern ausgestatteten Paketstationen für ihre Kunden zu hinterlegen. Diese Waren können dann von den Kunden zeitlich flexibel und kontaktlos abgeholt werden. Da Winsener Händler die beiden Paketstationen in der Innenstadt (Eckermannstraße 1, 29 Fächer) und am Bahnhof (Bahnhofsplatz 2, 20 Fächer) auch außerhalb ihrer Öffnungszeiten nutzen können, wird so die Brücke zwischen Online- und Offline-Handel geschlagen.

Einen zusätzlichen Mehrwert bieten die anbieteroffenen Paketstationen des „WinsenDEPOT“ für die Bürger, indem sie auch für den Sendungsempfang oder Rücksendungen über Hermes, GLS oder DPD nutzbar sind. Die Nutzung der beiden Depots ist kostenfrei, es ist lediglich eine Registrierung beim Softwareanbieter ParcelLock erforderlich. Als Betreiber vor Ort sind die Stadtwerke Winsen (Luhe) für den operativen Betrieb der Paketstationen sowie die Betreuung der Händler zuständig.

Unterstützung für den Handel in schweren Corona-Zeiten

„Wir unterstützen den Handel, der die Stationen für die Direkteinlieferung, als Übergabepunkt und zur Verknüpfung von On- und Offline- Aktivitäten mit der kostenlosen 24/7-Abholmöglichkeit nutzen kann. Gerade aufgrund der schwerwiegenden Corona-Einschränkungen ist das WinsenerDEPOT eine gute Alternative der sicheren und flexiblen Übergabe und ein weiterer Baustein bei der Revitalisierung der Winsener Innenstadt. Darüber hinaus hat uns vor allem die Multifunktionalität des ParcelLock- Systems überzeugt. Durch das offene System tragen wir zu Paketvolumenbündelungen bei, steigern die Lebensqualität und sparen Ressourcen“, sagt Bürgermeister André Wiese.

Mit der Winsen-App „Winsen4You“ und dem digitalen Carsharing-Projekt „Winsen2Go“ reiht sich ein weiteres digitales Pilotprojekt in Kooperation mit der Stadt Winsen ein.

( HA )