Eine Umfrage

Wie wünschen sich Menschen in Buchholz ihre Stadt?

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Isabelle Willemsen (l.) und Johanna Ascheberg haben das Projekt Blick auf Buchholz gestartet.

Isabelle Willemsen (l.) und Johanna Ascheberg haben das Projekt Blick auf Buchholz gestartet.

Foto: J. Mantzel / HA

Isabelle Willemsen und Johanna Ascheberg von der Diakonie haben eine Online-Umfrage gestartet. Erste Netzwerktreffen am 18. Februar.

Buchholz.  Was wünschen sich die Menschen in Buchholz für ihre Stadt? Sind es Treffpunkte, bessere Verkehrswege oder „Buchholz-Insider-Tipps“ zu schönen Orten in der Stadt und der Umgebung? Isabelle Willemsen, Diakonin in Anerkennung der vier Ev.-luth. Kirchengemeinden in Buchholz, hat in den vergangenen Wochen Menschen in Buchholz und Umgebung befragt. Ergebnisse der Umfrage und die erste Projektidee möchte sie interessierten Buchholzerinnen und Buchholzern bei einem Vernetzungstreffen am 18. Februar vorstellen. Das Treffen wird per Video-Konferenz stattfinden. Wer daran teilnehmen möchte, schickt eine E-Mail an isabelle.willemsen@evj-buchholz.de und erhält eine persönliche Einladung.

„Es war spannend, darüber nachzudenken, was Buchholz so ausmacht, wer wir sind und welche Atmosphäre und Identität die Stadt prägt. Darüber habe ich noch nie nachgedacht.“ Solche Sätze hat Isabelle Willemsen häufig in den langen Gesprächen gehört. Auch die Online-Umfrage zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger Interesse an der Gestaltung des Miteinanders haben. Von den 207 Teilnehmenden äußerten viele sogar konkrete Wünsche und Vorstellungen.

Zu den Top-Punkten gehören Begegnungsräume für Alleinstehende, Treffpunkte für Neu-Zugezogene und Plätze für junge Menschen. Außerdem wurden kinderfreundliche Cafés, bessere Radwege, eine Umgehungsstraße, der Ausbau des ÖPNV und ein Nachbarschafts-Buch in unterschiedlichen Sprachen genannt. „Treffpunkte und Cafés können wir aktuell nicht realisieren. Dennoch bleiben sie auf unserer Liste“, sagt Willemsen.

Erstes Projekt: ein „Nachbarschafts-Buch“

Gemeinsam mit Ines Appel und Johanna Ascheberg vom Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen wurden die vorgeschlagenen Ideen unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie ausgewertet. Dabei wurde entschieden, als erstes Projekt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein „Nachbarschafts-Buch“ in unterschiedlichen Sprachen zu gestalten. „Dafür suchen wir Menschen und Familien aus Buchholz, die ihre Eindrücke, Empfehlungen, Traditionen und Geschichten zu ihrer Stadt oder ihrem Ortsteil von Buchholz an andere Menschen weitergeben möchten. Diese Beiträge werden dann in einem Nachbarschafts-Buch gebündelt“, sagen Willemsen und Ascheberg.

Der Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger liegt darin, voneinander zu erfahren, neue Entdeckungen in und um Buchholz zu machen und gemeinsam einen Beitrag für das Zusammenleben in Buchholz zu leisten. Wer Lust hat, das Projekt mitzugestalten und Themen für das Nachbarschafts-Buch festzulegen, sollte beim ersten Vernetzungstreffen am 18. Februar von 18:30-20:30 Uhr online dabei sein. Anmeldung: isabelle.willemsen@evj-buchholz.de. Benötigt wird ein Laptop oder Computer mit Kamera, Mikrofon und Internetanschluss.