Winsen/Luhe

116 Feuerwehrleute im Einsatz bei Großbrand

Großeinsatz beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in Winsen/Luhe

Großeinsatz beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in Winsen/Luhe

Foto: Joto

Ein Wohn- und Geschäftshaus in Winsen/Luhe wurde zerstört. Drei Bewohner aus dem Obergeschoss in letzter Minute alarmiert.

Winsen/Luhe. Bei einem Großbrand in Winsen/Luhe (Landkreis Harburg) ist am Donnerstagabend ein Wohn- und Geschäftshaus zerstört worden. Offenbar hatte ein bis dato unbekannter Zeuge drei Hausbewohner in letzter Minute im Obergeschoss des Gebäudes alarmiert. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vom Freitagmorgen dauerte die Brandbekämpfung bis etwa 4 Uhr morgens. 116 Feuerwehrleute waren demnach im Einsatz. In der Spitze sollen es 150 gewesen sein, wie es am Mittag in einer Meldung der Polizei hieß.

Die Polizei schätzt den Schaden auf 500.000 Euro und hat den Brandort beschlagnahmt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04171-7960 zu melden..

Feuer in Winsen/Luhe: Bagger musst Mauern einreißen

Was genau zum Ausbruch des Feuers in dem Gebäude am Borsteler Weg führte, wird noch ermittelt. Die Löscharbeiten gestalteten sich offenbar extrem schwierig. Erst ein Bagger, der Mauern einriss, so der Feuerwehrsprecher, sorgte dafür, dass die Feuerwehrleute besser an den Brandherd kamen. Der gesamte Einsatzort war stark verqualmt, der Boden großflächig mit Löschschaum eingedeckt.

Ebenfalls in der Nacht zu Freitag brannte ein Wohnhaus in Stade. Der Schaden beträgt nach ersten Angaben rund 100. 000 Euro. Das Feuer war im Wohnzimmer des Hauses ausgebrochen, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen, Verletzt wurde niemand. Das Gebäude war zunächst unbewohnbar. Wie es zu dem Brand in der Straße Geestberg kam, war unklar.

( HA/ryb )