Modernisierung

Winsen 2030: Synergien nutzen, Bauphase verkürzen

So soll der neue Kirchplatz in Winsen einmal aussehen

So soll der neue Kirchplatz in Winsen einmal aussehen

Foto: Stadt Winsen / HA

Kernstück des Stadtentwicklungsprojektes Winsen 2030 ist die Umgestaltung der Einkaufsstraßen. Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren

Winsen. Kernstück des Stadtentwicklungsprojektes Winsen 2030 ist die Umgestaltung der Haupteinkaufsstraßen. Die vorbereitenden Planungen dafür laufen auf Hochtouren. Bevor jedoch das neue Granitpflaster barrierearm verlegt werden kann, haben die Tiefbauer im Untergrund umfangreiche Vorarbeit zu leisten: Teile des Leitungsnetzes sind in die Jahre gekommen, sodass die Chance genutzt wird, im Vorwege auch verschiedene Versorgungsleitungen zu erneuern.

Um die Bauzeiten der Gesamtmaßnahme zu verkürzen, sollen die vorgeschalteten Arbeiten möglichst parallel ausgeführt werden. Dafür haben die Planungsbeteiligten vor der Sommerpause ihre Bauablaufpläne aufeinander abgestimmt. Damit sich Bürger und Geschäftsleute auf die Bauarbeiten einstellen können, wird es im Herbst weitere Informationsveranstaltungen zum Innenstadtumbau geben.

Während der Bauzeit bleiben die Geschäfte zugänglich

Fest steht, dass die Stadtwerke ab Mitte September 2020 mit vorbereitenden Arbeiten für die Erneuerung der Strom-, Gas- und Trinkwasserleitungen in der südlichen Rathausstraße beginnen werden. Hierbei wird abschnittsweise mit einer Baustellenlänge von rund 40 bis 50 Metern vorgegangen. Während der Bauzeit bleiben die Geschäfte zugänglich, eine seitliche Befahrung des Bereichs ist gestattet. Im Dezember pausiert der Baubetrieb, um die Innenstadt in der Vorweihnachtszeit von Beeinträchtigungen frei zu halten.

Ab Jahreswechsel steigt auch die Stadt in die Baustelle ein und wird einen Teil der Hausanschlüsse für Regen- und Schmutzwasser in der südlichen Rathausstraße erneuern. Diese Leitungen liegen tiefer als die der Stadtwerke, somit können die Arbeiten parallel als gemeinsame Tiefbaumaßnahme ausgeschrieben und von einer Firma ausgeführt werden. Mit den vorbereitenden Arbeiten für die Pflasterung beginnt das beauftragte Berliner Büro Capatti Staubach laut Plan im zweiten Quartal 2021.