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„Perlen der Natur“: Neuer Film über den Landkreis Harburg

Bei den Filmaufnahmen (v.l.): Lena Wieckhorst, Auszubildende beim Kreis, Landrat Rainer Rempe, Jürgen A. Schulz und Kreissprecher Andres Wulfes

Bei den Filmaufnahmen (v.l.): Lena Wieckhorst, Auszubildende beim Kreis, Landrat Rainer Rempe, Jürgen A. Schulz und Kreissprecher Andres Wulfes

Foto: Jürgen A. Schulz

Autor Jürgen A. Schulz befasst mit den Pflanzen und Tieren im Kreis. Sein Film hat Anfang Oktober Premiere und soll in den Schulen gezeigt werden.

Landkreis Harburg.  Der Asendorfer Filmemacher und Autor Jürgen A. Schulz steht kurz vor der Fertigstellung eines neuen Projektes. Gefördert wird der Film, der am 2. Oktober Premiere haben soll, vor allem vom Landkreis Harburg, der Sparkasse Harburg-Buxtehude, dem Förderverein Freilichtmuseum Kiekeberg, dem Lüneburgischen Landschaftsverband, vom Heimat- und Museumverein Winsen sowie von Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP).

Das Filmmaterial wird derzeit geschnitten

Unter dem Titel „Perlen der Natur“ wird das vorliegende Material derzeit im Studio JAS in Asendorf geschnitten. Für die wissenschaftliche Beratung hat Schulz erneut Ilona Johannsen vom Marstallmuseum Winsen gewonnen. Zudem arbeitet er mit einem sechsköpfigen Beraterteam zusammen. Landrat Rempe wird am 2. Oktober im Marstall in Winsen bei einem festlichen Matinee einen Vortrag halten.

Im Urstromtal der Elbe gibt es trotz der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung kleine Biotope, die durch Paragrafen wie Natur- und Landschaftsschutzgebiete geschützt werden. Sie stellt Schulz vor. Für den Landkreis bildet die Elbe die Grenze im Norden. Im Süden schließen sich Wälder, Heide und Moore an. Elf Prozent der Fläche des 125.000 Hektar großen Landkreises, also etwa 14.000 Hektar, stehen unter Naturschutze. Weitere 25.000 Hektar sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. 34.500 Hektar sind Wald.

Geplant ist eine Doppel-DVD: Themen sind Wald, Heide und Moore

Der Film die „Perlen der Natur“ wird als Doppel-DVD erscheinen. Der Inhalt teilt sich in verschiedene Bereiche auf. Auf der ersten Scheibe geht es im ersten Teil um die Elbmarsch, der zweite Film auf der Scheibe behandelt die Geest mit ihren weiten Wäldern. Auf der zweiten DVD geht es um die Themenbereiche Wald, Heide und Moore. Durch die Darstellung aus den verschiedensten Blickwinkeln mit zahlreichen per Drohne erstellten Luftaufnahmen werden zugleich Landschaften des Kreises Harburg präsentiert. Nahaufnahmen von Tieren und Pflanzen runden die Darstellung ab.

Knabenkraut, fleischfressende Pflanzen oder eine Kreuzotter

Ob geflecktes Knabenkraut, fleischfressende Pflanzen oder eine Kreuzotter, die ihre Zunge herausstreckt: Das Team aus dem Asendorfer Studio sowie die Fachberater haben für die Bilder sorgfältig recherchiert. „Wir zeigen die spannende Welt des Lebens in Biotopen in Marsch und Geest“, sagt Schulz.

Er lässt zu einzelnen Themen zudem mehrere Experten zu Wort kommen. Zu ihnen zählen Landrat Rainer Rempe oder Jan Brockmann, Heide Ranger beim VNP und Detlef Gumz, der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis

Bilder von der Elbe spielen eine wichtige Rolle

Für den Film spielt die Elbe natürlich eine wichtige Rolle, die immer wider zu sehen ist. Der Kommentare wird von Mark Bremer gesprochen. „Wenn die Elbe Niedersachsen erreicht, hat sie schon fast 900 Kilometer hinter sich“, erklärt Schulz. „Nach weiteren 130 Kilometern wird sie die Nordseeküste erreichen und ihren Namen verlieren. Sie wird sich mit der Nordsee vermischen.“

Der neue Film soll an die Reihe der Produktionen von Jürgen A. Schulz und seinem Team anknüpfen. Er soll auch in den Schulen des Landkreises gezeigt werden.