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„Elbfest 3.0“ in der HafenCity: Schoner, Dampfer und Ewer

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Ulrich Gaßdorf
Der Dampf-Eisbrecher Stettin ist auch bei dem Event dabei.

Der Dampf-Eisbrecher Stettin ist auch bei dem Event dabei.

Foto: Marcelo Hernandez / FUNKE Foto Services

Auf den Magellan-Terrassen und der Pontonanlage sind 1000 Besucher zugelassen. Hamburger können sich auf ein buntes Programm freuen.

Hamburg. Der Hafengeburtstag ist wegen Corona gleich zweimal ausgefallen. Aufgrund der Pandemie waren sämtliche Feste abgesagt worden. Aber es gibt einen Lichtblick, es darf wieder gefeiert werden, mit Auflagen und im kleineren Kreis. Am 18. und 19. September dreht sich beim Elbfest 3.0 alles um die alten Schoner, Dampfer und Ewer.

Der Traditionsschiffhafen in der HafenCity bildet – neben dem Museumshafen Övelgönne – den Mittelpunkt für das maritime Event. „Es dürfen sich bei dem Elbfest 3.0 auf der Pontonanlage und den Magellan-Terrassen maximal gleichzeitig 1000 Menschen aufhalten. Das Gelände ist abgesperrt und an den Eingängen stehen Security-Kräfte, die die Daten der Besucher für die Kontaktnachverfolgung per Lucca-App erfassen“, sagt Thorsten Weis, Geschäftsführer der Bergmanngruppe, die das Elbfest im Auftrag des Kulturnetzwerkes Maritimes Hamburg unter Federführung der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Stiftung Hamburg Maritim und des Museumshafens Övelgönne organisiert. Eine 2G- oder 3G-Regelung und eine Maskenpflicht wird es voraussichtlich nicht geben.

Elbfest: Besucher erwartet buntes Programm

Die Besucher erwartet beim Elbfest ein buntes Programm. Der Höhepunkt ist die Traditionsschiffparade am 19. September ab 13 Uhr. 30 Schiffe sind bei dem Event dabei, unter anderen der Hochseekutter „Landrath Küster“, der Zollkreuzer „Rigmor von Glückstadt“ und der Dampf-Eisbrecher „Stettin“.

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Einige der Schiffe können besichtigt werden. Die historische Barkasse „Kollau“ bietet Hafen-Törns zur „Peking“ und in den Hansa-Hafen an. An Land gibt es einen maritimen Markt, Live-Musik, Kleinkunst und eine Hafenbar. Das Elbfest 3.0 hat am Sonnabend von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Duckstein-Festival in Hamburg musste ausfallen

Die Bergmanngruppe hatte erst vor kurzem das zehntägige Duckstein-Festival in Lübeck am Traveufer veranstaltet, zu dem insgesamt 8100 Besucher kamen. Dort wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Events, das 1998 in Hamburg startete, Eintrittskarten verkauft.

Auch dort durften sich maximal 1000 Besucher auf dem Gelände aufhalten. In Hamburg musste das Festival wegen der Coronaauflagen ausfallen. „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder ein Duckstein-Festival auch in Hamburg veranstalten können“, sagt Weis.

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