Polizei Bremen

Schlägerei, Raub, Vergewaltigung: Polizei fährt 160 Einsätze

In der Nacht zu Sonnabend fuhr die Bremeer Polizei 160 Einsätze (Symbolbild).

In der Nacht zu Sonnabend fuhr die Bremeer Polizei 160 Einsätze (Symbolbild).

Foto: picture alliance / foto2press | Oliver Baumgart

Das Partyvolk in der Weserstadt wurde mit zunehmendem Alkoholkonsum immer aggressiver. Schlägereien bis in den Morgen.

Bremen. Die Bremer Polizei ist in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Bremer Innenstadt zu 160 Einsätzen gerufen worden, darunter Körperverletzungen, Raubtaten und Sexualdelikte. Vor allem rund um den Osterdeich und Werdersee wurde das Partyvolk mit zunehmendem Alkoholkonsum aggressiver, hieß es in einer Mitteilung am Samstag.

Gegen Mitternacht wurde eine Jugendliche am Werdersee vergewaltigt. Der junge Täter flüchtete unerkannt. Er wird als pummelig mit braunen Augen und kurz rasierten, blonden Haaren beschrieben. Er trug schwarze Bekleidung und schwarz-weiße Schuhe. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Schlägereien am frühen Morgen

Am frühen Morgen mussten Beamte bei Schlägereien einschreiten. Rund 20 Menschen bewarfen sich auf der Sielwallkreuzung mit Flaschen. Einem Beteiligten wurde eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen, hieß es weiter. Teilweise trafen die Einsatzkräfte auf provokative und abweisende unbeteiligte Passanten und Anwohner. Die Polizei wird in der Nacht zum Sonntag im gesamten Stadtgebiet wieder präsent sein.

( dpa )

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