Umweltschutz

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: zwei Ehrungen für den Norden

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet seit 2012 Kommunen aus (Symbolbild).

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet seit 2012 Kommunen aus (Symbolbild).

Foto: Ulrich Baumgarten / picture alliance

Zwei von drei Preisen der renommierten Auszeichnungen gehen im Corona-Jahr nach Norddeutschland: Kiel und Buxtehude werden prämiert.

Hamburg.  Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2021. So sei Kiel seit 1996 Klimaschutzstadt, habe als erste deutsche Landeshauptstadt den Klimanotstand ausgerufen und wolle noch deutlich vor 2050 klimaneutral werden, begründet die Jury ihr Votum.

Auch in der Kategorie für Mittelzentrum wird eine norddeutsche Stadt ausgezeichnet: die Hansestadt Buxtehude. „Buxtehude war nicht nur Pionier für Tempo-30-Zonen, es ist auch Teil der Wasserstoff-Modellregion und treibt den Ausbau der Fahrrad- sowie E-Mobilitäts-Infrastruktur weiter voran“, hieß es in der Begründung der Jury. Außerdem gebe es jährlich eine nicht-kommerzielle Ökomesse „Vor Ort Fair-Ändern“ einen Ansatz, um die Bürger über einen bewussten Lebensstil in der Region zu informieren.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zeichnet seit 2012 Vorreiter der kommunalen Nachhaltigkeit aus. Prämiert werden den Angaben zufolge Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende, nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben. In der Kategorie Kleinstädte wird in diesem Jahr Eltville am Rhein prämiert. Die Auszeichnung ist mit je 30.000 Euro für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung dotiert.