Verkehr

Fahrer schläft am Steuer ein – Beifahrerin tödlich verletzt

Nach einem Auffahrunfall auf der A1 zwischen Stapelfeld und Ahrensburg bildete sich ein kilometerlanger Stau (Archivbild).

Nach einem Auffahrunfall auf der A1 zwischen Stapelfeld und Ahrensburg bildete sich ein kilometerlanger Stau (Archivbild).

Foto: Benedikt

Der Fahrer eines Wohnmobils schlief ein und geriet in den Gegenverkehr, die Beifahrerin starb noch an der Unfallstelle. Weitere Staus.

Stapelfeld. Unfälle und Berufsverkehr haben am Freitagnachmittag zu langen Staus auf den Autobahnen rund um Hamburg geführt– eine weitere Vollsperrung sorgte nach einem tödlichen Unfall auf der B 404 für zusätzliche Verzögerungen. Auf der Autobahn 1 staute sich der Verkehr nach einem Auffahrunfall in Richtung Norden zeitweise von Moorfleet bis kurz vor das Kreuz Bargteheide, in der Gegenrichtung gab auf bis zu acht Kilometern zwischen Billstedt und Stillhorn Verzögerungen.

Auf der Autobahn 7 staute es sich nördlich des Elbtunnels in Richtung Flensburg auf fünf Kilometern bis Stellingen, in der Gegenrichtung stand der Verkehr um 17 Uhr ab Quickborn auf 14 Kilometern Länge. Auch auf der Autobahn 24 ab dem Kreuz Süd bis vor der Anschlussstelle Talkau kam es nach einem weiteren Auffahrunfall zu Verzögerungen.

Fahrer schläft ein: Tödlicher Unfall auf Bundesstraße 404

Nach einem Auffahrunfall zwischen Stapelfeld und Ahrensburg seien Autobahnpolizei viele Autofahrer von der A1 abgefahren, insbesondere auf die Ausweichstrecke B404. Dort kam es Höhe Lütjensee am Nachmittag zu einem weiteren Unfall, woraufhin die Bundesstraße voll gesperrt wurde.

Eine Frau kam ums Leben, drei Menschen wurden verletzt, als das Wohnmobil eines 67-Jährigen in den Gegenverkehr geriet, nachdem dieser am Steuer eingeschlafen war: Dort prallte das Fahrzeug gegen den entgegenkommenden Lastwagen mit Sattelauflieger. Dabei sei die Beifahrerin in dem Wohnmobil so schwer verletzt worden, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Auch der mutmaßliche Unfallverursacher und die Fahrerin des Lastwagens wurden verletzt. Eine Autofahrerin sei vor Schreck auf den Lastwagen aufgefahren und habe einen leichten Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher.

Durch die Vollsperrung, die mehrere Stunden lang andauerte, waren auch die Ausweichstrecken zur B404 zeitweise völlig überlastet