Revision abgelehnt

Lebenslänglich für Bohrmaschinen-Mörder aus Lüneburg

Die Statue der Justitia. Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Mannes, der wegen Mordes mit einer Bohrmaschine zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, zurückgewiesen

Die Statue der Justitia. Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Mannes, der wegen Mordes mit einer Bohrmaschine zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, zurückgewiesen

Foto: dpa

Urteil ist rechtskräftig. 33-Jähriger hatte einen Bekannten in der Silvesternacht mit einem Messer und einer Bohrmaschine getötet.

Lüneburg. Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Mannes, der wegen Mordes mit einer Bohrmaschine zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, zurückgewiesen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Lüneburg vom Juni rechtskräftig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag bestätigte. Der 33-Jährige hatte zu Prozessbeginn eingeräumt, in der Silvesternacht sein 25 Jahre altes Opfer mit einem Messer und einer Bohrmaschine getötet zu haben.

Das Opfer soll sich am Tatabend in der Wohnung des Täters und dessen Freundin zum Cannabiskonsum aufgehalten haben. Der 33 Jahre alte Deutsche sagte zu seiner Verteidigung, er sei geschlagen und mit einem Messer bedroht worden.

Aus Angst, Wut und Verzweiflung habe er sich entschlossen, den Bekannten zu töten. Als der Angegriffene nach mehr als einem Dutzend Messerstichen noch lebte, nahm der Täter nach eigener Aussage die Bohrmaschine und bohrte dem Opfer damit mehrmals in den Kopf. Später rief er die Polizei. Die Ermittler stellten bei ihm nach der Tat laut Polizei einen Alkoholwert von mehr als 2,4 Promille fest.