Deutsche Bahn

Doch keine Bombe: Sperrungen in Göttingen aufgehoben

Reisende im Hamburger Hauptbahnhof (Symbolfoto).

Reisende im Hamburger Hauptbahnhof (Symbolfoto).

Foto: picture alliance

Zunächst kam eine Bestätigung, dann wurde diese widerrufen: 14.000 Menschen dürfen zurück in ihre Häuser. Bahnverkehr läuft wieder an.

Göttingen/Hamburg. Eine vermeintliche Fliegerbombe in Göttingen hat am Sonnabend zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr in Norddeutschland gesorgt. Nachdem zunächst mitgeteilt worden war, dass sich der Verdacht auf einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erhärtet habe, kam die Entwarnung: Es handelt sich laut Stadtsprecher Dominik Kimyon doch nicht um eine Bombe, sondern um einen anderen Gegenstand. Alle Evakuierungsmaßnahmen und Sperrungen wurden aufgehoben.

Insgesamt hatten rund 14.000 Menschen in Göttingen ihre Häuser verlassen müssen. Diverse Züge, auch aus Hamburg, waren seit dem frühen Morgen umgeleitet worden und verspäteten sich zum Teil erheblich. Auch nach Aufhebung der Sperrungen ist mit Verspätungen zu rechnen.

Im einzelnen sind laut bahn.de folgende Verbindungen betroffen:

  • Züge der ICE-Verbindung Kiel/Hamburg – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Frankfurt (M) - Mannheim – Basel SBB – Chur werden umgeleitet und verspäten sich um ca. 80 Minuten. Der Halt Göttingen entfällt.
  • Züge der ICE-Verbindung Kiel/Hamburg – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Frankfurt (M) – Mannheim – Stuttgart werden umgeleitet und verspäten sich um ca. 80 Minuten. Der Halt Göttingen entfällt.
  • Züge der ICE-Verbindung Hamburg – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Würzburg – München werden umgeleitet und verspäten sich um ca. 80 Minuten. Der Halt Göttingen entfällt.
  • Züge der ICE-Verbindung Berlin – Kassel-Wilhelmshöhe – Frankfurt (M) – Mannheim – Basel SBB – Interlaken Ost werden umgeleitet und verspäten sich um ca. 20 Minuten. Die Halte Berlin-Spandau, Wolfsburg Hbf, Braunschweig Hbf, Hildesheim Hbf und Göttingen entfallen. Reisende von/nach Wolfsburg nutzen bitte die Züge der ICE-Verbindung Berlin - Hannover - Düsseldorf/Köln.

Außerdem betroffen waren die Metronom-Verbindung zwischen Hannover und Göttingen und die Züge der Nordwestbahn zwischen Göttingen und Adelebsen.