Kreuzfahrtschiff

Nach Pannenserie: Meyer Werft hat "AidaNova" ausgeliefert

Ein Schiff der Superlative: Das ist die AIDAnova

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Mehrfach hatte die Papenburger Werft den Termin verschoben, zuletzt war die Jungfernfahrt ab Hamburg gestrichen worden.

Papenburg/Eemshaven. Ein Kabinenbrand, Probleme beim Innenausbau und eine abgesagte Jungfernfahrt: Nach mehreren Verzögerungen hat die Meyer Werft die "AidaNova" nun mit einem Monat Verspätung ausgeliefert. Am Mittwochvormittag übergab die Papenburger Werft ihr jüngstes Kreuzfahrtschiff in Bremerhaven an die Rostocker Reederei Aida Cruises.

Nach dem feierlichen Flaggenwechsel nimmt die für mehr als 6600 Passagiere ausgelegte "AidaNova" Kurs auf die kanarischen Inseln. Am 19. Dezember sollen vor Teneriffa die ersten Gäste an Bord des 337 Meter langen und 42 Meter breiten Ozeanriesens gehen.

Erstes Kreuzfahrtschiff mit Flüssiggas

Der Bau war zuletzt von Pannen überschattet. Die Werft konnte den ursprünglichen Ablieferungstermin im November nicht einhalten, weshalb die Reederei Aida Cruises schließlich auch die Jungfernfahrt ab Hamburg am 2. Dezember streichen musste.

Das Schiff ist das erste Kreuzfahrtschiff, das mit Flüssiggas betrieben wird. Die Komplexität des neuartigen Schiffstyps war laut Werft daher der Faktor, der die Arbeiten verzögerte. Zudem hatte es im niederländischen Eemshaven einen Kabinenbrand gegeben. Ob es sich um Brandstiftung handelt oder das Feuer andere Ursachen hatte, stehe weiterhin noch nicht fest, sagte der Werftsprecher: „Der Abschlussbericht der niederländischen Polizei liegt uns noch nicht vor.“