Finkenwerder

Notlandung von Beluga-Jet auf Finkenwerder

Die Piloten meldeten Rauch im Cockpit des Transportfliegers. Maschine kam aus Chester

Finkenwerder. Großer Schreck auf Finkenwerder: Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist am Montagmittag bei Airbus angerückt. Zuvor hatte um 12.29 Uhr der Pilot einer Frachtmaschine vom Typ Beluga über Funk Rauch im Cockpit gemeldet. Als die Maschine rund 15 Minuten später auf der Piste des Werkflughafens aufsetzte, standen bereits Einsatzkräfte, darunter die Werksfeuerwehr, am Rollfeld bereit. „Die Maschine ist sicher und gut gelandet“, sagte ein Sprecher von Airbus. „Der Crew geht es gut.“ Der Pilot steuerte nach dem Ausrollen die Transportmaschine noch selbst zu der gewohnten Endposition am Rollfeld. Anschließend konnte die Besatzung die Maschine verlassen.

Feuerwehrleute überprüften das Flugzeug. Ursache der Rauchentwicklung könnte ein Defekt in einem technischen Bauteil gewesen sein. Laut Airbus handelte es sich um einen kleineren technischen Defekt. Das Flugzeug wurde gleich nach der Landung überprüft. Laut Airbus dürfte die Maschine bereits am Dienstag wieder abheben.

Die Beluga ist ein speziell für die Beförderung von Flugzeugteilen entwickelter Transporter auf Basis des Mittelstreckenflugzeugs A 300. Die Maschine kann rund 50 Tonnen Last mitnehmen. Insgesamt fünf Exemplare wurden seit Mitte der 1990er-Jahre gebaut. Die betroffene Maschine war am Vormittag in Chester in Großbritannien gestartet.

( zv )

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